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Monatsrückblick April 2022 – Laufen, Gehen, Weinen, Fressen, Schlafen

Schreibrebellin April 2022

Verdammt, ich habe in meinem Ausblick auf den April 2022 gelogen!

Denn Du solltest schon am 1. Mai bestens über den April 2022 informiert sein. Energiebedingt „musste“ ich aber den Maifeiertag mit Filmen und Serien, die die Welt nicht braucht, verbringen und habe mich mit schönen Menschen in orangen Badeanzügen statt mit dem Rückblick auf den letzten Monat befasst. 

Es gibt ja Menschen, die in der Lage sind, sich ihre Energie einzuteilen. Die haben all meine Bewunderung – und wenn Du dazugehörst, bin ich über Tipps in den Kommentaren oder per Mail sehr dankbar. Ich kann das nicht. Ich ballere alles raus, was da ist, bis ich mich fühle „wie Flasche leer“. Und dann braucht es ein paar Tage (bestenfalls) oder sogar Wochen (schlimmstenfalls), bis meine Batterie wieder aufgeladen ist. 

Aufmerksame Nachbarinnen könnten das am Inhalt meiner gelben Säcke erkennen: Handelt es sich um „gute“ Wochen, sind die Säcke erstens relativ leer und zweitens mit Verpackungen von gesundem Veganzeugs und Hundefutter (von Frieda, nicht von mir!) gefüllt. Bin ich in einem Energietief reicht mein Schweinkramkonsum durchaus mal für zwei Säcke. Denn auch das vermeintliche Aufladen der Batterien mittels schokoladigem oder eisgekühlten Treibstoff erledige ich gründlich. Ein Stückchen Schokolade ist für Anfängerinnen und Asketinnen. Ich hingegen bin Profi und verspeise an „diesen Tagen“ nicht unter zwei Tafeln plus Beilagen in Form von Chips, Käsestängli und sehr, sehr viel Eis.

Mit dieser Zustandsbeschreibung haben wir einen Teil des April schon erledigt. Den unproduktiven. Und der war für meine Verhältnisse riesig.

Oder war es gar nicht so schlimm? Wir schauen einfach gemeinsam nach, okay?

Vom 1. bis 17. April 2022 wurde gefl?wstert

An jedem Tag gab es eine Aufgabe, die dazu führen sollte, den jeweiligen Tag etwas bewusster, vor allem aber zufriedener und leichter zu verbringen. In der Facebook-Gruppe gab es einen regen Austausch und unglaublich viele kreative Ideen zur Umsetzung. Nicole Borho, meine Mitstreiterin, und ich waren jeden Tag aufs Neue begeistert.

Am Ostermontag wurden zum Abschluss des Workshops drei persönliche Erinnerungskissen (von Nicole) und drei persönliche Geschichten (von mir) verlost. Zwei davon sind in meinem Kopf schon sehr lebendig und müssen „nur noch“ geschrieben werden.

Mein Fl?wSTERN-Fazit: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Allen Teilnehmerinnen, die gerade mitlesen, noch einmal ein herzliches Dankeschön für fast drei kreative und leichte Wochen! Die Wahrscheinlichkeit, dass es im Herbst einen weiteren Workshop geben wird, ist ziemlich hoch.

Und es ist etwas sehr Gutes daraus entstanden: Mein erstes Mini-E-Book mit 30 Tipps für 30 gute Tage. Ihm werden im Lauf der nächsten Wochen 12 weitere folgen.

Das FlOwSTERN-Foto im April 2022: Nicole Borho und Sabine Scholze (mit ihrem Hund Frollein Frieda)
Nicole Borho, meine Mit-FlOwSTERiN, und ich

Geburts- und Feiertage – Tage wie diese…

Warum jetzt? Warum so müde? Sind diese Wellen normal? Könnte ich den Wellengang vorhersehen, wüsste ich, wann eine Welle kommt und würde sie einfach surfen. Würde Ebbe und Flut in meine Tage integrieren und mittels dieser inneren Gezeiten Orientierung finden. 

Aber das ist nicht so. Ich kann die Wellen und deren Heftigkeit bestenfalls ahnen.

Es gibt keine festlegbare Zeit für den Trauerprozess. Trotzdem weinen wir Menschen in Trauer oft zu solchen Anlässen besonders viel um unsere Liebsten. Weil sie an diesen Tagen besonders fehlen. Egal, was der Anlass ist, wir dürfen uns die Traurigkeit erlauben. Zu jeder Zeit. An jedem Tag. Alles andere wäre auch Quatsch, denn sie ist ja schon da, die Traurigkeit. Zumindest an meiner Seite steht sie treu seit etwas mehr als neun Monaten. Und wenn ich dann schon einmal um den Liebsten weine, kann ich auch all den anderen lieben Menschen, die schon fort sind, meine Tränen schenken. 

Genauso darf ich auch rausgehen, tanzen, zuhause bleiben, noch mehr weinen, singen, bewegungslos herumliegen, Zeit verdaddeln. Wir dürfen alles tun, was gerade dran ist und sich für uns richtig anfühlt.

Denn es ist, wie es ist. Heute ist. Gestern war. Morgen? Keine Ahnung.

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.“ (Inschrift am Grab von Nikos Kazantzakis, Heraklion, Kreta)

Die Inschrift auf dem Grab von Nikos Kazantzakis lautet: "Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei."

Spaziergänge & Interviews

Das Frollein Frieda und ich sind ja täglich mehrmals unterwegs. Im April 2022 kamen einfach nur noch ein paar kleinere und größere Spaziergänge hinzu: Der Interviewspaziergang mit Daniel von Trausnitz durch das „Groner Holz“, ein kleines Wäldchen westlich von Göttingen, einige sehr vergnügliche Runden mit Friedas kleinen Freunden Elmo (eigensinniger Chiahuahua-Mix und schwerstens in Frieda verliebt) und Paula (ballverrückte Jack-Russel-Dame). Eine Brainstorming-Runde um den Göttinger Wall mit meiner Kollegin und Erfolgsteam-Mitglied Clarissa Pech vervollständigte die Spaziergangsliste.

Dann die Erkenntnis, dass mir in Bewegung die besten Ideen und Gedanken kommen. Und dass es draußen einfach am allerschönsten ist – ganz egal, was das Wetter macht.

Deshalb schenke ich mir jetzt auch weitere Wörter und Dir ein paar Bilder. Guckst Du:

Alle „meine“ Bäume

Himmel war auch

Und unglaubliches Licht

Neue Seiten, neue Artikel & großartige Projekte

Nachdem ich mich wieder meinem früheren „Guru“ Walter Epp aka „Schreibsuchti“ zugewandt habe, waren große Teile meiner Kreativität mit der (Neu-) Gestaltung einiger Seiten beschäftigt. Das hat neben den energetischen Tiefs dazu geführt, dass weniger Blogbeiträge entstanden sind.

Aber die hatten es in sich: So durfte ich schon meinen zweiten Gastartikel in Gela Löhrs Online-Magazin Lemondays veröffentlichen: „Du bist wütend auf Deine Eltern? Warum Du Deinen Groll loslassen solltest.“ Damit würde ich mich jetzt als eine echte Schreibrebellin bezeichnen wollen. Und ich kann es mit diesem schönen Geschenk von Gela Löhr auch beweisen:

Schreibrebellin April 2022

Seit dem 1. Mai 2022 läuft im Rahmen des St. Gallener Projektes „Bevor ich sterbe…“ die Blogreihe von Tamara Scherers ExpertinnenClub – auch hier bin ich mit einem Beitrag vertreten. Den findest Du zusammen mit allen anderen als tägliches Geschenk, wenn Du Dich schnell noch in die Liste einträgst. Oder Du guckst im Blog nach. Da habe ich meine „Message vom letzten Marathon“ schon vorab veröffentlicht. Aber lass Dir auf gar keinen Fall die schönen und (nach-)denkenswerten Artikel der anderen Expertinnen entgehen!

Neue Seiten und Artikel

  • Dass meine Startseite neu ist, hast Du sicher schon gesehen?
  • Wo ich schon einmal dabei war, habe ich auch gleich einige andere Seiten überarbeitet und die Überschriften neu sortiert.
  • Umani Wendler hatte schon Ende März meine 5 Fragen zu Abschied, Tod & Trauer beantwortet. Anfang April waren sie dann auch im Blog zu lesen. Umani wird eines Tages „Zurück zur Seelenfamilie“ gehen.
  • Natürlich habe ich auch im April 2022 bei „12 von 12“ mitgemacht. Und hatte wie immer ernsthafte Probleme, mich für nur 12 Bilder zu entscheiden.
  • Für den Artikel „Du ertrinkst in den Wellen Deiner Trauer?“ habe ich ziemlich lange gebraucht. Denn ich bin sehr tief in meine eigene Trauer gegangen. Und brauchte deshalb sehr viele Pausen. Es hat wehgetan. Aber Du kennst das…
  • Und dann war da noch der Interviewspaziergang mit Daniel von Trausnitz. Aus der fast zweieinhalbstündigen Aufzeichnung kann ich locker noch einen zweiten Artikel machen. Daniels Fazit: „Wir können einfach nicht aufhören.“ Spätestens, wenn Du dem Link zu Daniels Seiten folgst, wirst Du eine Vorstellung bekommen, warum ich für die Auswertung unserer Aufnahme so lange gebraucht habe.

Und im Mai 2022?

Im Mai freue ich mich weiter auf die spannenden Beiträge des Projekts „Bevor ich sterbe…“. Am Samstag, den 7. Mai werde ich dazu von Tamara Scherer interviewt und bin wild entschlossen, mich ausnahmsweise einmal wieder fein zu machen. Immerhin schauen ja Menschen aus der Schweiz und Österreich zu!

Am Donnerstag, den 5. Mai bin ich mit Evelyne Peters aus Wien für ein weiteres Interview verabredet. Evelyne ist eine weitere Schreibrebellin und zeigt seit einigen Monaten mit ihrem Projekt „FM60“ (Fit Mit 60), dass Veränderung nicht nur im Kopf, sondern auch am ganzen Körper möglich ist. Außerdem teilen Evelyne und ich die Erfahrung eines schmerzhaften Verlustes.

Heute, beim Gang durch die Dankelshäuser Flur, habe ich mich gefragt, wann es so unglaublich grün geworden ist. Irgendwie war es doch gestern noch ganz anders… Nicht nur deshalb ist mein größter Wunsch für den Mai, wieder präsent und im Jetzt, achtsam eben zu sein.

Das achtsame Sein im Hier und Jetzt wird auch an Dir nicht spurlos vorübergehen – vorausgesetzt, Du möchtest dieser Spur folgen: Im Mai werden 12 Mini-E-Books mit 30 Tipps für jeden Tag das Licht der Welt erblicken. Denn mit (Deiner?) tatkräftiger Hilfe gibt es inzwischen 365 Tipps für kleine Aktionen, die zu Deinem Wohlbefinden beitragen sollen. Stay tuned!

Und damit es Dir nicht langweilig wird, kannst Du hier die ersten 30 Tipps herunterladen:


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Ich wünsche Dir einen wonnigen Mai und freue mich darauf, von Dir zu lesen – gern in den Kommentaren und ganz besonders, wenn Du einer der Menschen bist, die sich ihre Energie einteilen können.

Schreib mir, wie Du das machst! 😉

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