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Monatsrückblick Juni 2022 – jetzt aber mit System!

Juni 2022 Fotoshooting3

Der Monatsrückblick auf den Juni 2022 ist jetzt schon mein 14. Da wird es dringend Zeit, ein wenig aufzuräumen und mit dem unsortierten Geschreibe aufzuhören.

Deshalb habe ich beschlossen, ab jetzt in meinen Rückblicken immer die gleichen Überschriften zu verwenden. Das hat für Dich den Vorteil, dass Du eine Entwicklung erkennen und überprüfen kannst, ob ich auch tue, was ich ankündige.

Für mich ist es hilfreich zu sehen, wohin ich meinen Blick gerichtet habe. Außerdem liebe ich es, meine Beiträge zu illustrieren. Natürlich kann auch ich so viel besser eine Entwicklung erkennen und überprüfen, ob ich auch tue, was ich mir vornehme. 😉

Los geht’s!

Zahlen, Daten, Fakten

Im Juni habe ich mit etwas Verspätung mein Zertifikat „Trauerbegleiterin“ der Heilpraktikerschule Isolde Richter erhalten. Irgendwie war meine im März geschriebene und abgegebene Hausarbeit im Spam gelandet. Aber besser spät als nie.

Ein Ergebnis im Juni 2022: Das Zertifikat "Trauerbegleiterin" für Sabine Scholze
Ja, das Zertifikat hängt schief! So what? 🥳

Geschriebenes

Für meine Verhältnisse habe ich im Juni 2022 relativ wenige Blogartikel geschrieben:

  • Den Monatsrückblick Mai.
  • Inspiriert vom Workshop „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ bei Tamara Scherer habe ich 50 Wünsche aufgeschrieben, die mir jetzt wichtig sind.
  • Dann war schon wieder der 12. – Zeit für „12 von 12“ in Bildern.
  • Nur wenig schreiben musste ich für mein Interview mit Tamara Scherer. Das haben wir nämlich via Zoom gemacht – und genauso ist es auch hier erschienen. Ungekürzt und fast live.

Außerdem habe ich die Homepage, mein Angebot für Dich und das Menü aufgeräumt und 16 Mutmach-Letter verschickt.

Der Fokus lag im Juni 2022 allerdings auf „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ Immerhin wird das Buch am 25. Juli erscheinen. Das ist nicht mehr ganz so lange hin.

Drei Sabinen, eine Nathalie und eine Angela haben am Buch gearbeitet: Sabine M. Paul hat das Cover gestaltet, von Sabine Prilop stammt die Collage, die als Vorlage diente, Nathalie Boczar hat lektoriert und Angela Löhr unterstützt mich als Buchmentorin auf ihre wundervolle, schreibrebellinnenhafte Weise. Geschrieben habe ich aber ganz allein. 😉 Du hältst also am 25. Juli nicht nur ein Buch bzw. Deinen E-Reader in den Händen, sondern auch echte Frauenpower.

Juni 2022 Tim und ich
Die Originale
Buchcover Frauen denken endgueltig
Das Cover.

Gelerntes

Ohne Lernen, gemeinsames Arbeiten und neuen Input wäre ein Monat doof. Daher gab es auch im Juni 2022 eine sehr bunte Mixtur aus Selbst-Ent-Wicklung, fachlichem Input und Netzwerken:

  • Vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2022 habe ich an einer Expedition in den FreiRaum teilgenommen. Die Expeditionsleitung hatte Veronika Stix – und ich habe mich die ganze Zeit so wohl und sicher gefühlt, wie es nur bei einer echten Seelenmentorin möglich ist.
  • Am 4. Juni 2022 durfte ich mir im Workshop „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ von Tamara Scherer Gedanken über meine Wünsche und deren Umsetzung machen.
  • Mit Gela Löhr habe ich an „Frauen denken.“ gearbeitet und Ann-Katrin Kossendey-Schmidt, der spirituellen Apothekerin, über die Schulter gesehen.
  • Zweimal im Juni war virtuelles Erfolgsteam-Treffen mit Nicole Borho und Clarissa Pech. Zu dritt beantworten wir offene Fragen, beraten uns gegenseitig und lösen eventuell auftretende (Selbst-) Zweifel in Powerbrause auf.
  • Andrea Rohde, ihres Zeichens Ghostwriterin und Autorinnen-Coach, außerdem mit mir im Schreibrebellinnen-Summer-Club von Gela Löhr, hat mich zu meinem neuen Angebot beraten: Persönliche Tröste- und Mutmachgeschichten.
  • Am 17. Juni 2022 war noch einmal Tamara Scherer dran: Im Expertinnenclub für Psychologinnen und Therapeutinnen haben wir uns mit Sichtbarkeit beschäftigt.

Sonstiges

Am 9. Juni 2022 gab es endlich das schon im Februar geplante Fotoshooting mit Sabine Prilop, das unfallbedingt verschoben werden musste. Was soll ich sagen… Das Warten hat sich sowas von gelohnt. Sabine ist die Beste! 😍

Zwischendrin habe ich noch meinen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet – und gleich zwei Online-Lesungen aufgenommen. Am Hintergrund muss ich noch ein wenig arbeiten und das Technik-Kung-Fu erweist sich als weitere Herausforderung. Glücklicherweise bin ich keine Perfektionistin und habe einfach losgelegt… 😉 Mein Tipp: Abonnieren, Teilen, Liken! Erst heute schrieb mir eine Blog-Kollegin, ich müsse ins Fernsehen – Du kannst helfen.

Unter all diesen Aktivitäten mussten Frollein Frieda, Facebook & Co. ein wenig zurückstehen. Das war allerdings auch ein Test, wie gut ich „ohne“ klarkomme – und wie groß die Entzugserscheinungen meiner Freundinnen und Followerinnen sind. Nun… Ich wurde nicht und habe es auch selbst nicht vermisst.

Bilder

Hier ein paar Fotos aus dem Juni 2022. Frieda und ich haben immer mal irgendwelche Gewässer aufgesucht, weil wir es so warm fanden ohne Abkühlmöglichkeit.

Erkenntnisse

Trauer verläuft nicht geradlinig oder „nach Plan“. Gerade im Juni hat sie mich immer wieder umgeworfen. Sehr interessiert konnte ich beobachten, wie ich schönes Wetter und Sommer so richtig 💩 fand, mir auf gar keinen Fall etwas Gutes tun wollte (Schwimmen gehen, Eis essen, in der Sonne liegen…) und stattdessen lieber bei heruntergelassenen Rollläden in meiner Dachwohnung vor mich hin geschwitzt und alberne Serien geguckt habe.

Es bringt überhaupt nichts, sich zusammenreißen zu wollen. Die Trauer ist da. Punkt. Also gebe ich ihr doch gleich freiwillig den Raum, den sie sowieso fordert: Indem ich mich an „meinem Baum“ mit dem Liebsten unterhalte. Auf den Friedhof gehe und meine Mutter besuche. Meinem Lieblingsonkel zum Geburtstag gratuliere und ihm eine Kerze anzünde. Mich einfach hinsetze, genügend Taschentücher in Griffweite und den Tränen freien Lauf lasse.

Was überhaupt nicht funktioniert: Dagegen anARBEITEN. Inzwischen bin ich alt und „trauererfahren“ genug, um zu wissen, dass die Ergebnisse von antizyklischem Zwangs-Tun unbefriedigend sind. Also kann ich auch ebenso  gut warten, bis mir mein Inneres sagt, dass es bereit ist, weiterzumachen.

Wenn ich mich darauf ein- und auch eventuell auftauchende Zweifel zulasse, wird meine Wahrnehmung von dem, was gerade dran ist, sehr viel besser. Und meine Vorstellung, was auch Du in Deinem Trauerprozess brauchst, immer klarer. Aus diesen Erkenntnissen werden Ideen und diese werden zu neuen oder veränderten Angeboten.

Dankbarkeit

Genau jetzt bin ich sehr dankbar für eine kleine „Kühlpause“ im heißen Sommer. Alle Fenster sind auf, ein frischer Wind weht durch meine Dachwohnung und mein Gehirn fühlt sich gelüftet.

Dankbar bin ich auch für den Luxus, mir Zeit nehmen zu können für alles, was gerade dran ist. Viele Hinterbliebene müssen in den Phasen der Trauer, in denen sie am liebsten „einfach nur“ in Ruhe weinen wollen, irgendwie durchhalten. Es gibt kein Krankheitsbild „Trauer“ und im Gegensatz zu „Kind krank“ gibt es auch keine freien Tage für „Mann tot“. Wollen wir unserer Trauer Raum geben, obwohl wir einen festen Arbeitsplatz haben, müssen wir uns eine „Anpassungsstörung“ diagnostizieren lassen oder schwindeln, wenn wir körperlich gesund sind.

Das Frollein Frieda, meine treue Begleiterin und Tröste-Expertin, ist ein weiterer Teil meines Lebens, für den ich sehr dankbar bin.

Ich bin gesund. Mein Körper auch. Das ist nicht selbstverständlich. Auch dafür Danke!

Die Nachbarschaft in Danke!lshausen ist freundlich, angenehm, hilfsbereit und teilt freigebig Salat und Kirschen oder backt mir sogar Kuchen.

Jeden Tag warten viele wunderschöne Eindrücke auf mich: Wolkengedöns, gefundene Rabenfedern, spielende Hunde, rotes Wetterleuchten in einer Gewitterwolke…

Pläne

Der Juli wird bestimmt sein von „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ Da ist noch einiges zu tun: „Reklame“ für das Buch, formatieren von Print-Version und E-Book, Kampf mit den KDP-Bugs…

Am 5. Juli darf ich im Stadtradio Göttingen mit Martina Frigge-Filbir über Trauerbegleitung (und bestimmt auch mein Buch) sprechen. Darauf freue ich mich sehr. Martina und ich haben einen ähnlichen Humor. Nicht nur deshalb wird es garantiert trotz des Themas sehr lustig. Außerdem war ich noch nie im Radio. Der Podcast von Martina und ihrem kongenialen Partner Stephan Beuermann ist kurzweilig und klug – und die Ankündigungen bei Facebook sind einfach zum Brüllen.

Am 6. Juli halte ich einen kleinen Vortrag vor einer Runde von Hundebesitzerinnen, die mit ihren vierbeinigen Begleitern alte Menschen (teilweise mit Demenz) im Seniorenheim besuchen. Bei dieser Tätigkeit sind naturgemäß häufig Abschiede zu bewältigen.

Am 17. Juli machen Frieda und ich bei einer Waldwanderung mit. Daniel von Trausnitz wird unser Wanderführer sein und mit der verborgenen Lebenswelt der Bäume bekannt machen. Diese Wanderung sei besonders für Kinder geeignet, heißt es in der Beschreibung. Da wird sich meine kleine Sabine sehr freuen – sie ist ein wenig zu kurz gekommen in letzter Zeit.

Am 25. Juli jährt sich der Todestag meines Liebsten zum ersten Mal. Mein Geschenk an ihn: „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ wird an diesem Tag das Licht der Bücherwelt erblicken. Nicht nur deshalb wird es auch keine Buch-Release-Party geben. Denn während Du vielleicht gerade das Buch bestellst, werde ich wahrscheinlich bei „meinem“ Baum sein. Oder mir Bilder anschauen. Ob es eine gute Idee war, Todestag und Bucherscheinung zu verbinden, erfährst Du spätestens im August-Rückblick.

Gefeiert wird später: Am 29. Juli beim Buchtalk mit Gela Löhr in der Facebook-Gruppe „Wechseljahre – von der Rebellin zur Königin“.

Wenn Du (nicht nur) die neuesten Informationen zum Buch, sondern auch meinen Mutmach-Letter erhalten möchtest, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, Dich in die Liste einzutragen. Hier entlang:

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