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Danke, ich brauche nichts!

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„Ich brauche nichts!“ Du erinnerst Dich sicher an diese Antwort, die vorzugsweise von den älteren Herren der Verwandtschaft auf die Frage nach einem Geburtstags- oder Weihnachtswunsch gegeben wurde.

Mich hat diese Antwort immer furchtbar genervt. Was schenkt frau jemandem, der nichts braucht?

Während der letzten Jahre wurde „Danke, ich brauche nichts!“ auch bei mir zum Standard. Nicht, weil ich es den Schenkwilligen schwer machen möchte, sondern weil mir wirklich nichts einfällt.

Genau jetzt, während ich meiner Sprachaufzeichnungs-App erzähle, worüber ich heute schreiben möchte, stehe ich am Waldrand oberhalb von DANKElshausen, schaue auf die Hügel rundherum, sehe die Diamanten im Schnee glitzern und denke: „Nö. Ich brauche wirklich nichts.“ (Der Artikel ist am 15.12.2022 entstanden, als es so schön winterlich war.)

Ich brauche nichts. Ich habe eine wunderschöne Winterumgebung. (Bäume und ein Feldweg im Schnee.)

Denn ich habe alles, was wirklich wichtig ist: Ich bin gesund und ziemlich fit, vor mir tobt ein schwarzweißer Hund durch den Schnee, ich wohne an einem wunderschönen Fleckchen Erde und kann machen, was ich will und was ich liebe.

Natürlich „brauche“ ich trotzdem etwas: Einen möglichst stabilen Internetanschluss, um meine Gedanken mit Dir zu teilen. Laufschuhe, gern mehrere Paare. Genug zu essen für mich und das Frollein Frieda. Ein Bett in einer warmen Wohnung ist auch fein.

Würdest Du mich also fragen, was ich mir im Jahr 2022 zu Weihnachten wünsche, könnte ich guten Gewissens antworten: „Danke, ich habe alles!“ Allenfalls würde ich mir wünschen, dass es genau so weitergeht. Denn so, wie es jetzt ist, ist es gut.

Das heißt nicht, dass ich Weiterentwicklung verweigere oder alles immer so bleiben soll. Aber Entwicklung passiert. Sie kann gar nicht anders. Ab und zu schickt uns das Leben schließlich Herausforderungen, die uns zur Entwicklung zwingen.

Was ich an diesem Punkt meines Lebens verweigere: Groß zu denken. Denn für das, was mich wirklich tief drinnen glücklich macht, braucht es weder ein dickes Bankkonto noch die Weltfrauschaft. Es braucht nur Tage wie diesen.

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3 Gedanken zu „Danke, ich brauche nichts!“

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