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Die 10 besten Bücher für Frauen in den Fifties – schön, wild und weise

10 Frauenbuecher

Was für eine reißerische Überschrift: „Die 10 besten Bücher für Frauen“. Natürlich sind meine Empfehlungen subjektiv. Aber wenn Du Dich nicht nur für den „neuen Feminismus“ interessierst, sondern auch für unsere Wurzeln, lege ich Dir diese Bücher ans Herz.

Einige blicken eher aus einer spirituellen Sicht auf die Weiblichkeit, andere erklärend, eines warnt vor einem Rückschritt – und natürlich geht es auch um weibliche Leistungsfähigkeit. Manche stammen aus der Zeit von Alice Schwarzer, andere eher aus der von Anne Wizorek, eines ist quasi schon Geschichte.

Wie bei den „10 Büchern zum Wegbeamen“ ist auch diese Aufzählung keine Rangliste. Ich habe einfach links oben angefangen und mich dann im Uhrzeigersinn nach unten links vorgearbeitet.

Aber lies selbst.

Eine Frau liest eines der 10 besten Bücher für Frauen in den Flowing Fifties.

Meine persönliche Liste der 10 besten Bücher für Frauen (nicht nur) in den Flowing Fifties

  1. Christina Sell: Yoga des Herzens. Wie wir uns mit unserem Körper versöhnen können. Das Buch erschien erstmalig 2003 unter dem Titel „Yoga from the Inside Out“ in den USA. Die Autorin beschreibt auf eine sehr persönliche Art ihren Krieg, den sie gegen sich selbst und ihren Körper führte. Hass auf den eigenen Körper, Selbstwertzweifel und Minderwertigkeitskomplexe kennen wir sicher alle. Auch anhand der Geschichten von anderen Frauen zeigt sie, wie sie über Yoga zu einem positiven und liebevollen Verhältnis mit ihrem eigenen Körper gefunden hat.
  2. Gertrude Bell: Ich war eine Tochter Arabiens. Gertrude Bell war u.a. Historikerin, Archäologin, Forscherin, Schriftstellerin, Alpinistin und lebte von 1868 bis 1926. In diesem Buch mit einem Vorwort von Gabriele Krone-Schmalz werden ihre Reisen nach Syrien, Kleinasien und Mesopotamien und ihre Rolle als Vorkämpferin für die arabische Unabhängigkeit beschrieben. Insbesondere die Auszüge aus Tagebüchern und Briefen haben mir das Gefühl vermittelt, mit ihr zusammen gereist zu sein.
  3. Evelyne Binsack: Schritte an der Grenze. Am 23.05.2001 stand sie als erste Schweizerin auf dem Gipfel des Mount Everest. In ihrem Buch beschreibt sie sowohl den Weg dorthin als auch Biographisches. Auch Wegbegleiter (nicht nur bei der Besteigung des höchsten Berges der Welt) kommen zu Wort. Für mich sind ihre Willenskraft und Durchhaltevermögen ebenso wie der Glaube an sich selbst immer wieder Motivation für meine „kleinen“ Gipfelexpeditionen.
  4. Ina Ruschinski: Seelenwege. Die magische Reise einer Frau zu sich selbst. Dies ist kein Bericht, sondern ein Roman. Ina Ruschinski hat ihre eigenen Erlebnisse mit Energiearbeit und Schamanismus in diesem Buch verarbeitet. Die Protagonistin Nida Janusz hat – scheinbar völlig unbewusst – einen Flug in die Mongolei gebucht. Das Buch handelt von ihren Erlebnissen auf dieser Reise. Später gab es noch einen Nachfolger: „Der Brief der Schamanin„, in dem die alte Schamanin Guai Yaga kraftvolle Gedanken und Übungen zu Achtsamkeit und Spiritualität präsentiert.
  5. Rosie Swale Pope: Mein längster Lauf. Dieses Buch hat mich als Läuferin natürlich besonders berührt. Im Alter von 57 Jahren startet die Sportlerin zu einem Lauf um die Welt, der 5 Jahre dauern und ca. 32.000 Kilometer lang werden wird. Anlass für diesen Lauf ist der Krebstod ihres Mannes und ihr Wunsch, das Bewusstsein für den Krebs zu fördern. Bei jedem Lesen knie ich in Gedanken vor der unglaublichen Leistung dieser Frau nieder – und laufe selbst meine sehr viel kürzeren Runden mit neuer Motivation.
  6. Lisz Hirn: Geht’s noch? In ihrem 2019 erschienen Buch beschreibt die Autorin die Auswirkungen des sogenannten „Neokonservativismus“ und der „bürgerlichen Wende“ auf die Gleichberechtigung von Frauen – um die es (meine persönliche Meinung) schon vorher noch lange nicht zum Besten stand. Es liest sich kurzweilig und ist bisweilen fraulich ketzerisch.
  7. Angelika Aliti: Die wilde Frau. Rückkehr zu den Quellen weiblicher Macht und Energie. Das 1993 erschienene Buch hat mich in meiner „Hexenphase“ gefunden. Aber es ist viel mehr als nur die Beschwörung weiblicher Magie. Angelika Aliti führt die Leserin durch die Welt der Mythen, Sagen und der Ethnologie – auf der Suche nach der starken, wilden, kämpferischen Frau, die in uns allen wohnt.
  8. Anna Gamma: Schön, wild und weise. Auch Anna Gamma reist auf dem Weg der starken Weiblichkeit und präsentiert in ihrem Buch den Archetyp der Heldin. Dazu gibt es in den meisten Kapiteln Übungen, um der Heldin in uns selbst auf die Spur zu kommen. Mein Favorit: Der Tanz des Lebens auf Seite 30.
  9. Jean Shinoda Bolen: Göttinnen in jeder Frau. Psychologie einer neuen Weiblichkeit. In ihrem 1986 erstmals veröffentlichten Buch schlägt die Autorin anhand der Göttinnen der griechischen Mythologie einen Bogen von der Psychologie der Archetypen nach C.G. Jung in die heutige Zeit. Für mich war und ist die Lektüre eine Offenbarung und der Inhalt des Buches noch immer absolut zeitgemäß. Übrigens gibt es auch das Pendant für den Herrn: „Götter in jedem Mann“. 😉
  10. Clarissa Pinkola Estés: Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte. Dieses Buch befindet sich auf Platz 1 meiner ganz persönlichen Liste. Denn es begleitet mich schon viele, viele Jahre. Auch Clarissa Pinkola Estés ist Psychologin in der Tradition von C.G. Jung und erzählt in ihrem Buch von 1992 die Geschichte weiblicher Ursprünglichkeit – und von der Sehnsucht, die manche „moderne“ Frau danach empfindet. Allein die wundervollen Geschichten lohnen die Lektüre.
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Das Bild ist nicht aus dem Buch. Aber schön.

Viel Freude und noch mehr spannende Erkenntnisse beim Lesen!

Wenn Du selbst den einen oder anderen Buchtipp oder eine Anmerkung zu den genannten Büchern hast, lass mir gern einen Kommentar da.

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2 Gedanken zu „Die 10 besten Bücher für Frauen in den Fifties – schön, wild und weise“

  1. Benutzerbild von Heidrun

    Liebe Sabine,
    vielen lieben Dank für deine Buchliste! Die Wolfsfrau hört sich sehr spannend an. Das werde ich versuchen zu bekommen. Ich selbst war sehr berührt von dem Buch „Wo die Wölfe sind“ von Charlotte McConaghy. Dazu habe ich auch eine Rezension auf meiner Seite geschrieben. Das kann ich sehr empfehlen.
    Liebe Grüße, Heidrun

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