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75 Fun Facts, die Du schon immer über mich wissen wolltest, aber nie zu fragen wagtest

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Kennst Du die klassische On-Off-Beziehung? Meine Fun Facts sind genauso: Das erste Mal habe ich sie am 24. Juli 2021 geschrieben und veröffentlicht. Die Aufzählung von so vielen Fun Facts (= unterhaltsame, erheiternde Tatsache) wie möglich war eine Aufgabe im Rahmen der The Content Society von Judith „Sympatexterin“ Peters. Mit allergrößtem Enthusiasmus und noch größerer Begeisterung bin ich daran gegangen, sie zu sammeln.

Natürlich hatte ich den Ehrgeiz, mindestens 50, am liebsten aber 100+ Fun Facts über mich zusammenzutragen.

Mein Liebster hat eine Menge Ideen beigesteuertnachdem ich ihm schlüssig erklärt hatte, was Fun Facts sind und warum ihre Aufzählung als Marketingmaßnahme überaus sinnvoll sei. Noch heute bin ich im Zweifel, ob er mit dem nötigen Ernst zu Werke gegangen ist.

Fragen kann ich ihn nicht mehr. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 2021 ist er gestorben – „plötzlich und unerwartet“, wie es so oft heißt.

Im Oktober des gleichen Jahres habe ich mich aufgrund meiner Erfahrungen nach seinem Tod entschlossen, fortan als Mentorin für Menschen in Trauer tätig zu sein. Dazu passten keine Fun Facts, fand ich. Also habe ich sie erst einmal in den virtuellen Papierkorb getan.

Ein halbes Jahr später dachte ich, dass auch ein Mensch in Trauer ab und zu mit Leichtigkeit und Spaß unterwegs sein darf und habe sie wieder veröffentlicht. Allerdings waren sie zwar „irgendwie“ da, aber nicht wirklich für Dich sichtbar.

Das habe ich am 18. August 2022 geändert – zusammen mit vielem anderen. Denn jetzt hast Du es wieder mit einer Autorin, Bloggerin und Geschichten-Magierin zu tun. Da dürfen diese wirklich wichtigen Informationen einfach nicht fehlen. 😉

Ein weiterer Fun Fact über Sabine Scholze: Sie liebt die Yoga-Position "Der Tänzer" und macht sie bei jedem Fotoshooting.
Ein Bonus-Fun-Fact: Diese Position habe ich bisher bei jedem Fotoshooting mit der Fotografin meines Vertrauens Sabine Prilop gemacht – immer vor anderem Hintergrund.

75 Fun Facts über Sabine Scholze – los geht’s!

  1. Ich habe mir mit der Geburt sehr viel Zeit gelassen; meine Mutter wurde sogar wieder nach Hause geschickt, obwohl sie sicher war, dass es „jetzt losginge“. Als ich dann endlich da war, etwas über 9 Pfund schwer, wurde ich im Krankenhaus nur „die Dicke“ genannt.
  2. Das erste Mal meine Windeln gewechselt hat nicht meine Mutter, sondern mein kinderloser Onkel. Er war gerade zur Stelle, als „es“ passierte. Und erklärte meiner Mutter hinterher, sie müsse mich besser erziehen. Ich sei noch nicht dicht.
  3. Als Kind wurde ich immer von einem jüngeren Mädchen aus der Nachbarschaft gepiesackt. Ihr Name war Dana. Da meine Mutter der Ansicht war, dass wir Kinder solche Sachen unter uns regeln sollten, musste ich mich selbst zur Wehr setzen. Weil ich erst an meinem Mindset arbeiten musste, war Dana weggezogen, als ich soweit gewesen wäre. Hey Dana, falls Du mitliest: Ich warte in Dankelshausen auf Dich! Und ich kann boxen! Komm her, wenn Du Dich traust!
  4. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um zu erwähnen, dass ich nachtragender bin als ein ausgewachsener Elefant.
  5. Ich wohne sehr gern in Orten, die mit -hausen enden: Zurzeit ist meine Heimat das schöne Dankelshausen im Landkreis Göttingen, davor lebte ich der Liebe wegen in Witzenhausen. Meine schönste „Höhle“ und Rückzugsort befand sich in Wolbrechtshausen im Landkreis Northeim.
  6. In der Grundschule gab es einen ganz fiesen Jungen. Andreas. Der hat immer den kleineren Kindern aufgelauert und sie geschubst. Manchmal hat er uns sogar gehauen. Und weil mein Lieblingsonkel und Papaersatz seinen Onkeljob sehr ernst genommen hat, ist er jeden Tag von der Schule bis zu uns nach Hause mit mir mitgegangen – obwohl er Spazierengehen wirklich hasste. Er war einfach wunderbar…
  7. Dann gab es noch Marion. Die war ein „Bähschaf“, jammerte immer gleich los, wenn man sie nur schief angesehen hat. Das konnte ich nicht leiden, und so wurde ich für eine ganze Weile ihre Nemesis. Marion, falls Du hier mitliest: Bitte entschuldige, dass ich so ein Fiesling war! Heute bin ich viel netter.
  8. Meine erste große Liebe hieß Rüdiger, und wir sind in der 5. Klasse miteinander gegangen. Damit ich länger etwas von ihm hatte, bin ich nach der Schule immer mit seinem Bus mitgefahren. Und habe gefühlt mehr Zeit im Bus verbracht als in der Schule. Aber ich fand Händchenhalten im Bus auch viel romantischer als Knutschen unter der Treppe.
  9. Meine zweite große Liebe hieß Stefan. Er war zwei Jahre älter als ich, unfassbar arrogant und dabei auch noch sehr eloquent, was die Sache nicht erleichterte. Wir waren fast eineinhalb Jahre miteinander verlobt. Warum ich mich von ihm getrennt habe, weiß ich nicht mehr…
  10. Mein erster Berufswunsch war Lehrerin, und ich habe bereits sehr früh angefangen zu üben: Alle meine Puppen (das waren nicht wenige) plus Teddy wurden auf mein Bett gesetzt und ich war hinter meinem Puppenküchentisch die Lehrerin. Weil ich meine Fragen für alle einzeln beantwortet habe, dauerte dieses Spiel immer sehr lange. Aber meine Puppen haben eine Menge gelernt.
  11. Ich war und bin ein Monk. Als Kind habe ich meine Bauernhoftiere jeden Tag neu sortiert. Heute bereitet es mir körperliches Unbehagen, wenn ein Teppich nicht gerade liegt oder ein Stuhl verschoben ist. Meine Wäsche wird grundsätzlich von farblich zueinander passenden Wäscheklammern festgehalten, und ich parke so lange ein, bis Vorder- und Hinterreifen den exakt gleichen Abstand zum Bordstein haben.
  12. Obwohl ich mir schon als Kind immer einen Hund gewünscht habe, fanden mich zunächst Katzen. Eine Menge Katzen… Lange Zeit waren Teufel, Higgins, Flöhchen, das kleine Arschloch, Tönchen und Fräulein Smilla meine Arbeitgeber/innen. 😉
  13. Wenn wir schon bei Tieren sind: Natürlich rede ich mit ihnen!
  14. Aber ich führe auch gern und oft Selbstgespräche. Und mache dabei Geräusche.
  15. Während meines Studiums bin ich u.a. Taxi gefahren. Eines Tages sind zwei Dinge gleichzeitig passiert: Der Knopf meines Funkgerätes hakte, und im Radio spielte Nina Hagens Version von „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“. Natürlich sang ich laut und inbrünstig mit. Bis eine Stimme sagte: „Und wenn die Kollegin ihre Gesangsübungen eingestellt hat, kann ich auch weiter Aufträge herausgeben.“ 110 Taxifahrer (ich war nachts damals die einzige Frau) haben sich wahrscheinlich totgelacht.
  16. Apropos Singen: Auf meiner To-Do-Liste fürs Leben steht eine Lesung mit Gesang. Am Klavier Sam White und ich mit Liedern von Zarah Leander und Hildegard Knef.
  17. Ich liebe Serien! Meine liebsten: The Walking Dead, Vikings, Game of Thrones (natürlich, was sonst?). Angefangen hat es mit „True Blood“. Oder schon mit der Lindenstraße??? 😉
  18. Als Jugendliche wollte ich Kfz-Mechanikerin werden. Blöderweise war ich erstens ein Mädchen und gehörte zweitens zu den geburtenstarken Jahrgängen. Immerhin bin ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Der Meister schaute an mir hoch und runter, blieb an meinen Händen hängen und fragte: „Mit den Fingernägeln wollen Sie an Autos schrauben?“ Ich hörte mich sagen: „Ich hatte gehofft, dass es bei Ihnen Werkzeug gibt.“ Seltsamerweise habe ich den Ausbildungsplatz nicht bekommen…
  19. Mein Ausbildungsweg: Zwei Semester Alte Geschichte, Archäologie, Kunstgeschichte, dabei das Große Latinum nachgeholt und etwas Altgriechisch gelernt, dann zwei Jahre Berufsfachschule für Wirtschaftsassistenten, gefolgt von einem sehr langen Studium der Wirtschaftswissenschaften (1986 – 1993). Was vor allem daran lag, dass ich so viel anderes zu tun hatte und eigentlich nur diesen Zettel haben wollte, auf dem „Diplom Oeconomin“ stand.
  20. Außerdem bin ich NLP Master mit Schwerpunkt „Psychotherapie und Coaching“, habe die Fitnesstrainer-A- und eine Lizenz als Rehatrainerin, diverse Ausbildungen für Selbstverteidigung und Groupfitness, systemische Beratung und Gewaltfreie Kommunikation.
  21. Mit Ende Zwanzig habe ich das Krafttraining für mich entdeckt. Eigentlich wollte ich Bankdrückweltmeisterin werden. Oder zumindest Niedersachsenmeisterin im Bodybuilding. Meine Erkenntnis ein paar Jahre später: Ziele, die mir das Schokoladeessen verbieten, sind für mich unerreichbar.
  22. Alle Autofahrer/innen, die mir im Weg sind, nenne ich „Hasipupsi“. Aber das hören sie ja nicht…
  23. 2014 habe ich gemeinsam mit meinem Mann unser Badezimmer renoviert. Komplett, mit Badewanne und Fliesen herausreißen und Verlegung neuer Rohre. Unmittelbar danach habe ich ihm einen Heiratsantrag gemacht. Natürlich habe ich das in meinem Buch „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ im Kapitel „Gefangen im Badezimmer“ verwurstet.
  24. Als Geduld verteilt wurde, muss ich mich versteckt haben.
  25. Meine ersten „Werke“ in Form von Lyrik habe ich Mitte der 80er in einem kleinen Göttinger Verlag veröffentlicht. Es gab kein Honorar, sondern Belegexemplare zum Selberverkaufen. Nach vielen, vielen Jahren ohne Verkäufe habe ich die Restmenge in einem öffentlichen Bücherschrank ausgesetzt.
  26. Ich habe unfassbar viele (Neben-) Jobs gemacht: Nachhilfe gegeben, Busse geputzt, gekellnert, Zeitungen ausgetragen, Vermögensberatung, VHS-Dozentin, Taxifahren (mein mit Abstand liebster Job ever!), Barfrau im Nachtclub, Backwarenchauffeurin, Seifeneinpackerin, Referentin für fast alles außer Naturwissenschaften, Fitnesstrainerin, studentische Hilfskraft, wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Forschungsgruppe für Verwaltungsautomation, Zentralistin in einer Taxizentrale, Essen auf Rädern, Schwimmbad- und Spielhallenaufsicht (nicht gleichzeitig ;-)), JobCoach, Lagerarbeiterin, Existenzgründungsberaterin, Selbstverteidigungskurse für Frauen und Kinder gegeben, Verkäuferin in einem Kiosk…
  27. Für den Mathe-1-Schein in meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften habe ich 8 (!!!) Anläufe gebraucht. Mathe 2 habe ich dann gleich im ersten Versuch geschafft und mich dann in einem Anflug von Größenwahn noch in „Linearer Optimierung“ versucht.
  28. Immer, wenn ich mich verliebt habe, bin ich umgezogen: In meine erste eigene Wohnung (das Objekt meiner Begierde kam leider dann doch nicht mit…), von Deutschland nach Ägypten (da hatte ich mich in einen Tauchlehrer verknallt) und letztlich von Südniedersachsen nach Nordhessen. Nach dem Tod meines Liebsten bin ich wieder nach Südniedersachsen zurückgekehrt – an den Ort, der meiner „Post aus Dankelshausen“ den Namen gegeben hat.
  29. Mit 30+ kam mir in einer Sektlaune der Gedanke, dass ich unbedingt tanzen will. Weil frau damit in diesem Alter kein Geld mehr verdienen kann, habe ich mich kurzerhand dabei ausgezogen – und mein komödiantisches Talent eingebracht. Den Begriff „Striptease-Comedy“ habe ich geprägt. 😉
  30. Noch später habe ich eine Ausbildung als Group-Fitness-Trainerin gemacht und einige Jahre lang pro Woche ca. 30 Aerobic-, StepAerobic-, Tae-Bo-, PoBeineBauch- und andere Kurse gegeben.
  31. Von 2002 bis 2006 hatte ich ein Fitness-Studio nur für Frauen.
  32. 2008 habe ich mein erstes Buch geschrieben: „Anna K. – Grenzlinie„. Es handelt von einer Borderlinerin, die alle ihre Männer umgebracht hat und jetzt in der forensischen Abteilung einer psychiatrischen Klinik sitzt.
  33. Ein paar Jahre später folgte die erste Auflage der satirischen Kurzgeschichten „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen. – Streifzüge durch den Dschungel geschlechtsspezifischer Missverständnisse“. Natürlich habe ich auch einige Lesungen gehalten, und die Resonanz war jedes Mal wildes Kopfnicken – bei beiden Geschlechtern.
  34. 2008 und 2016 entstanden im Rahmen des NaNoWriMo (National Novel Writing Month) zwei weitere Romane, die noch auf Bearbeitung warten: „Die Beiden“, eine Geschichte über zwei irgendwie zwanghafte Menschen, die mit wenig Erfolg eine Beziehung zu führen versuchen und „Depressionen für Anfänger“, in dem eine suizidgefährdete Frau auf einer Station für Depressive nach der optimalen Selbstmordmethode sucht.
  35. Als Kind war ich sehr selbständig und schnell gelangweilt. Die Kombination führte dazu, dass ich schon mit knapp fünf Jahren das erste Mal allein Bus und Zug gefahren bin. Ich wollte meine Mutter von der Arbeit abholen. Aber die war mit dem Gegenzug schon nach Hause gefahren… Bei der Göttinger Bahnhofsmission und den Verkehrsbetrieben war ich bald bekannt wie ein bunter Hund.
  36. Größere Menschenansammlungen von mehr als vier Personen fand ich schon immer schrecklich. Ausnahme: Ich stehe auf der Bühne, halte einen Vortrag oder eine Lesung, tanze oder bin sonst irgendwie die Rampensau. Dann können es gar nicht genug sein.
  37. Weil ich mit dem Mikrofon nicht zurechtkam, habe ich bei einer Aerobic-Convention eine ganze Halle mit ca. 400 Teilnehmerinnen ohne technische Unterstützung beschallt.
  38. Zu ihrem 80. Geburtstag habe ich meiner Mutter ein Ständchen gebracht. „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Am Klavier mein damaliger Freund Sam White (siehe Fun Fact #16), mit dem ich auch geübt hatte. Als ich fertig war, lächelte sie milde, bedankte sich und fragte sehr viel später: „Sage mal… Warum hast du Sam nicht singen lassen; der kann das doch viel besser?“
  39. Ich konnte schon sehr früh lesen. Mein erstes Erwachsenenbuch durfte ich noch während der Grundschule lesen: „Der blaue Vogel“ von Utta Danella. Unmittelbar darauf folgte „Vom Winde verweht“. Letzteres kann ich inzwischen nahezu auswendig…
  40. Ich liebe die Bücher von Stephen King. Für mich eines der besten Werke überhaupt: Die Saga  „Der Dunkle Turm“.
  41. Von allen Freizeiten und Klassenfahrten, zu denen ich geschickt wurde, bin ich vor Ablauf der Zeit wieder abgereist. Allein. Das erste Mal habe ich den Heimweg mit sieben Jahren von einer Kinderkur in Bacharach angetreten. Und bin gesund in Göttingen angekommen. Ich sage nur: Bahnhofsmission! 😉
  42. Ich habe Höhenangst. Richtig doll. Eine Zeitlang habe ich erfolglos versucht, dagegen anzukämpfen. Inzwischen habe ich alles, wofür ich höher als zwei Meter klettern müsste, für mich als uninteressant erklärt.
  43. Ich war früher Fan von Borussia Mönchengladbach und leidenschaftliche Bayern-München-Hasserin. 1984 habe ich mich von meinem Freund getrennt, weil der die Unverschämtheit besaß, für Bayern zu applaudieren, als Lothar Matthäus den Elfer für Gladbach verschoss.
  44. Ich habe nie so lange gewartet, bis mein Auserwählter mich gefragt hat, sondern war immer schneller. (siehe #23)
  45. Alle meine Autos haben Namen. Mein derzeitiges heißt „Charles“ und ist ein Mercedes Baujahr 1996. Mein erstes war ein VW Käfer namens Emma. Es folgten Dudu, Kasimir, Fritz Baumann, „der Benz“, die kleine Rennmaschine… Und noch einige mehr.
  46. Ich liebe die „Rocky-Reihe“. Zwei Filmplakate hängen in meinem Schreibzimmer, meine rechte Wade ziert Rocky Balboa mit erhobener Faust und wenn ich ein Motivationsloch habe, gucke ich mir die Trainings- und Kampfszenen aus „Rocky III + IV“ an.
  47. Natürlich habe ich auch selbst geboxt. Allerdings war ich wieder etwas spät dran, so dass an eine Profikarriere nicht mehr zu denken war. Außerdem kam mir beim Boxen meine Hochsensibilität ins Gehege: Immer, wenn ich meinen Sparringspartner getroffen habe, rutschte mir „Oh, sorry!“ heraus, ich hatte ein schlechtes Gewissen und der Getroffene fühlte sich vera… .
  48. Ich bin eine klassische Niedersächsin und klebe an meiner Scholle. Wenn die Umstände es erlauben, kann ich sehr, sehr lange an einem Ort verweilen.
  49. Allerdings glaube ich, dass ich in einem früheren Leben eine (Nord-) Hessin gewesen sein muss. „Ruff un runner“, „annasta“, „Es schicket!“ gehen mir sehr leicht von den Lippen.
  50. Einmal habe ich ein Rückführungsseminar besucht. In meiner Trance sah ich mich als Adler über einen mittelalterlichen Markt fliegen.
  51. Zusätzlich zu meiner beratenden und schreibenden Tätigkeit brauchte ich früher eine Arbeit, die mich erdet. Am liebsten mit viel Schlepperei und Fahrerei.
  52. Ich habe seit meinem 14. Lebensjahr geraucht und erst 2002 damit aufgehört. Nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil die Bundesregierung die Tabaksteuer mit der Begründung, das Geld werde für den Kampf gegen den Terror benötigt, erhöht hat. Mit dem Gedanken „Von mir bekommt ihr kein Geld!!!“ bin ich meine 24 Jahre alte Sucht losgeworden. Trotz kann ein guter Motivator sein…
  53. Ich liebe Kreta, ganz besonders die Gegend um die Messara-Ebene herum. Für Kreta-Kennerinnen: Agia Galini, Pitsidia, Matala.
  54. Mein erster Marathon war 2016 der Bilstein-Marathon mit 1.150 Höhenmetern. Sechs Wochen später habe ich einen Strandmarathon in Dänemark gefinished. Der war anstrengender!
  55. Ich liebe Autofahren! Aber es müssen Autos ohne technischen Schnickschnack sein. Technischer Schnickschnack fängt für mich bei der Klimaanlage an und hört beim Navi noch lange nicht auf. Charles hat einen Kassettenrekorder!
  56. Ich liebe optische Veränderungen. Meine größte: Von langen, brünetten Locken zu raspelkurz und platinblond. Der Kommentar meines damaligen Lebenspartners: „Lang war schon auch schön…“ 😉
  57. Grüne Smoothies kann ich nur mit zugehaltener Nase trinken, weil ich sie überhaupt nicht mag. Einzige Ausnahme: Ordentlich Vanille-Proteinpulver rein.
S. Prilop Collage S. Scholze Juli 2022
Eine neue, schöne Collage von Sabine Prilop. Die oben rechts aufgeführte Trauergefährtin ist allerdings inzwischen schon Geschichte.
  1. Obwohl ich mich vegetarisch bis vegan ernähre, musste ich ein paarmal im Jahr bei der Mutter meines besten Freundes „Leber Berliner Art“ essen. Und den Geruch einer Bratwurst finde ich immer noch recht verführerisch.
  2. Ich mag am liebsten Temperaturen unter 23°C.
  3. Die Wassertemperatur zum Duschen und Schwimmen habe ich gern etwas wärmer.
  4. Ich blogge seit 2005.
  5. Seit dem 1. Mai 2021 mache ich Intervallfasten. Meine Ziele: Marathongewicht von 59,9 kg erreichen. ✅ Meine Süßkramfressattacken in den Griff bekommen. Daran arbeite ich noch…
  6. Meine letzte große Liebe und späteren Ehemann fand ich anfangs anstrengend, besserwisserisch und von sich selbst viel zu überzeugt. Manchmal hatte ich sogar ein bisschen Angst vor ihm.
  7. Unseren ersten Kuss gaben wir uns bei -14° im Göttinger Industriegebiet. Ich trug ein rückenfreies „kleines Schwarzes“ und ein sehr dünnes Lederjäckchen.
  8. Das erste Mal „Ich liebe dich.“ habe ich zu ihm gesagt, als ich in beiden Händen jeweils eine Plastiktüte mit Einkäufen hatte.
  9. Heute fühle und sehe ich ihn überall um mich herum.
  10. Meine erste Trauerrede habe ich 1996 für meinen Lieblingsonkel gehalten. Sie endete mit dem damals noch nicht so bekannten Ausspruch von I. Kant: „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.“
  11. Wenn ich überhaupt nicht mehr weiter weiß, denke ich an einen Ausspruch meiner Mutter: „Ach Kind, das geht auch vorbei!“
  12. Mein Osteopath hat einmal auf meine Frage, wann nach meinem Bandscheibenvorfall ich wieder „richtig trainieren“ dürfe, geantwortet: „Wer bei dir Körper sein will, muss sich ganz schön zusammenreißen können!“
  13. Wenn mich jemand zu etwas bewegen will, indem er mir „unbelegbare Fakten“ präsentiert, weckt er meinen Widerspruchs- und Forschergeist. Das fing an bei putzigen Ideen älterer Herren zur Geschichte des Patriarchats und hörte bei Covid19 noch lange nicht auf.
  14. Mit meiner besten Freundin habe ich jedes Mal zu „Hotel California“ geschwooft.
  15. Als Jugendliche konnte ich auf hochhackigen Schuhen laufen. Heute könnte ich darin nicht einmal mehr dekorativ herumstehen.
  16. Apropos Schuhe: In meinem Besitz befinden sich 7 Paar Lauf-, ca. 5 Paar Wanderschuhe, 3 Paar Actionsandalen und 2 Paar Winterstiefel. Und natürlich Pattchen. Nein, ich habe keinen Schuhtick!!! Oder siehst Du irgendwo schicke High Heels?
Fun Fact: Ich habe keinen Schuhtick. Foto eines Schuhregals mit sehr vielen Sportschuhen.

  1. Als Jugendliche habe ich die Serie „Boomer, der Streuner“ geliebt. Später war es „Kommissar Rex“.
  2. Der Liebste und ich sind sehr gern mit einem kleinen Hausboot durch holländische Kanäle geschippert. Und haben uns vor jeder Schleuse angebrüllt.

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2 Gedanken zu „75 Fun Facts, die Du schon immer über mich wissen wolltest, aber nie zu fragen wagtest“

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