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September 2022: Der garantiert sehr persönliche Monatsrückblick

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Im September 2022 habe ich etwas nicht getan: Meinen fotografischen Beitrag zu „12 von 12“ geleistet. Denn der 12. September 2022 fiel genau in meine selbstverordnete Pause von so ziemlich allem. Als Abonnentin meiner Post aus Dankelshausen weißt Du Bescheid.

Fotografiert habe ich trotzdem. Deshalb gibt es diesen Monatsrückblick vor allem in Bildern. Los geht’s:

Mein September 2022 in 33 Bildern

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Viele Menschen haben dieser Tage große Angst vor Mangel. Draußen in der Natur fand ich nur Fülle.

Künstlerinnentreff in Hann.-Münden

Einen Friseurbesuch in Hann.-Münden habe ich genutzt, um meinen wöchentlichen Künstlerinnentreff abzuhalten. Das ist eine der schönen Aufgaben aus „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron.

Bei der Gelegenheit habe ich erstaunt herausgefunden, wie viele Türme es in Hann.-Münden gibt. Hier sind nur ein paar davon.

Mystik in der Nachbarschaft: Die Kirchenruine Wetenborn

Auch für diesen Ausflug mussten das Frollein Frieda und ich nicht allzu weit laufen. Die Ruine Wetenborn befindet sich bei Scheden und ist nur etwa fünf Kilometer von Dankelshausen entfernt.

In der dortigen kleinen Schutzhütte wohnt seit vielen Generationen eine Siebenschläferfamilie. Wie Du siehst, ganz ohne Angst vor neurotischen Herdenschutzhundmixen und deren zweibeiniger Begleitung. 😉

Und der Himmel an diesem Tag… 🤩

Ausflug an die Fulda und Beschäftigung mit Monstern

Gleich in der ersten Woche auf dem Weg der Künstlerin durfte ich mich mit den „Feindinnen meines Selbstwertgefühls“ befassen. Das habe ich getan. Einer von ihnen habe ich sogar einen Brief geschrieben und sie gezeichnet. Brief und Zeichnung wanderten im Briefumschlag in den Postkasten und kamen einige Tage später wieder bei mir an.

Während des Ausfluges habe ich mir beides noch einmal genau angesehen, mich von der jetzt „alten“ Feindin verabschiedet und den Brief feierlich verbrannt. Dabei musste ich entsetzt feststellen, dass trotz Dauerregens das Gras immer noch recht trocken war. Falls Du also am 21. September während der Fahrt durch Wilhelmshausen auf der anderen Seite der Fulda eine Art weibliches Rumpelstilzchen gesehen hast: Das war ich beim Austreten des von mir versehentlich gelegten Feuers…

Die ersten Herbstnebel wabern durchs Land

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich Nebel liebe? Nein? Ich liebe Nebel! Im Nebel ist es so schön ruhig. Und er hat etwas Verheißungsvolles: Denn aus der Erfahrung wissen wir, dass sich dahinter sehr oft ein strahlend sonniger Tag verbirgt.

Dafür lohnt sich das Stehenbleiben

Ganz egal, ob ich gerade versuche, im Marathontempo umherzurennen oder einfach mal das Handy in der Tasche zu lassen – diese An- und Ausblicke muss ich einfach festhalten!

Was ist aus den Septemberplänen geworden?

Der Umzug darf noch ein bisschen warten. Denn mein bester Freund und ich planen mittelfristig eine „Senior:innen-WG“. Und bis dahin werde ich weiter das Landleben in Dankelshausen genießen. Für alle, die Sorge haben, dass ich in einen Ort mit uninspirierendem Namen ziehen könnte: „Simmershausen“ klingt doch auch sehr poetisch, oder? 😉

Lange Läufe gab es auch nicht, jedenfalls keine über 25 Kilometer. Ganz im Gegenteil: Ich war zwei Wochen lang extrem (lauf-) faul. Den Marathon werde ich trotzdem genießen. Das ist so bestellt.

Ebenfalls noch etwas warten muss „Aus Scheiße Bonbons machen“. Das Frollein Frieda hat sehr nachdrücklich darauf bestanden, dass ihr Buch endlich auch dran sein muss. Und wer will kurz vor Weihnachten über Sch… lesen??? Dann doch lieber Geschichten von einem süßen Hund. Was Frieda und mich sehr freut: Wir konnten Nathalie Boczar erneut für das Lektorat gewinnen. Obwohl sie gar keinen Hund hat!

Ein Foto vom September 2022: Frollein Frieda, die Herdenschutzhündin in Großaufnahme.
Das Frollein Frieda, als es noch nicht wusste, dass ihr Buch zuerst veröffentlich werden soll.

Pläne für den Oktober

Wie inzwischen alle Leserinnen wissen (auch wenn sie es gar nicht wissen wollten): Am 8. Oktober um 10.00 Uhr stehe ich an der Startlinie des Bilstein-Marathon. Nachdem ich versehentlich auf der Liste für die 100 Kilometer gelandet war😮, darf ich mich jetzt doch auf 42,195 beschränken.

Gleich danach geht es in den Urlaub. Nach Rømø, die dänische Nachbarinsel von Sylt. Für drei Wochen. Die ich neben der Erholung und dem stundenlangen Meergucken dafür nutzen werde, Friedas Buch fertigzustellen. Also eine „Workation“. Zu doofem Denglisch schreibe ich übrigens gerade einen Artikel. Stay tuned! 😉

Auf dem Rückweg würde ich sehr gern einige meiner Interviewpartner:innen besuchen: Uwe Telkamp, Silke Geissen und vielleicht Hilkea Knies in Hannover. Bis auf Hilkea wissen sie, dass ich vorbeikommen will.

Auf in den Oktober! Machen wir ihn uns schön!

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3 Gedanken zu „September 2022: Der garantiert sehr persönliche Monatsrückblick“

  1. Benutzerbild von Veronika

    Hihi, spätestens jetzt weiß auch Hilkea Bescheid 😉
    Danke für diesen Rückblick. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Gemeinsamkeiten uns im Alltag begleiten. Wie deine bodenständige Freude an magischen Ritualen – und das Auslassen des September 12 von 12.
    Meinen Dank an Fräulein Frieda, Hundegeschichten zu Weihnachten? Heck yeah.

  2. Pingback: 12 von 12 auf Rømø - der 12. Oktober 2022 und die unglaubliche Weite des Meeres – Sabine Scholze - Schreibteufelin

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