Besuche vor 17:00 Uhr das Café im nächstgelegenen Einkaufszentrum. Dort finden sich fast ausschließlich Rentnerinnen auf Abenteuertour. Du wirst den Altersdurchschnitt signifikant senken und Dich irre jung fühlen.
Nimm einen Job als Verkaufsfahrerin bei einem dieser „rollenden Supermärkte“, die über die Dörfer fahren, an. Die Kundinnen sind in der Regel 70+ und sagen wahrscheinlich „Junge Frau!“ zu Dir.
Fahr Bus. Am besten frühmorgens, wenn randalierende Schulkinder die Nerven der Erwachsenen strapazieren. Das hält zwar nicht direkt jung, trainiert aber die Gelassenheit und erweitert Deinen Wortschatz. Beides brauchst Du, um dauerhaft jung zu bleiben.
Der nächste Jungbrunnen ist das Wartezimmer einer Allgemeinmedizinerin. Zwar ist hier insbesondere frühmorgens die Lautstärke ähnlich wie im Schulbus, die Verursacherinnen jedoch sind mindestens 10x so alt. Die meisten der wartenden Menschen klagen über ihre Krankheiten. Sperr Augen und Ohren auf und freu Dich über Deinen (verhältnismäßig) gut erhaltenen Körper.
Suche Dir auf Deinem nächsten Spaziergang ein aufgeräumtes, steriles Grundstück mit „Steingarten“ vorn, Mähroboter hinten, einer Doppelgarage und einem SUV mit dem Aufkleber „Lea fährt mit“ in der Einfahrt. Wenn möglich, sprich mit der Bewohnerin. Wahrscheinlich wirst Du feststellen, dass auch Menschen unter 70 schon sehr, sehr alt erscheinen können.
Tolle Vorschläge. Bis auf Punkt 2 kann ich alles direkt umsetzen. Was mir noch einfällt: Geh zu IKEA Mittagessen und setz dich in die Nähe der Kleinkinderecke, dann bist du glücklich, alt zu sein! Geh stöbern in Mami-Blogs oder Blogs, wo es um schulische Belange geht. Du hast dann für den Rest deines Lebens etwas, wofür du dankbar sein kannst. Zumindest, wenn du keine Lehrerin bist. Sprich mit alten Frauen, die dich inspirieren. Dann setzte alles daran, auch eine solche Frau zu werden.
Liebe Uli, vielen Dank für Deine Tipps – die definitiv schneller umzusetzen sind als der Job im rollenden Supermarkt. 😉 Mir fallen als Vorbilder spontan ein: Margarete Mitscherlich, Hildegard Hamm-Brücher, Nina Hagen, Ernestine Shepherd (mit 86 die wahrscheinlich älteste Bodybuilderin der Welt), Sigrid Eichner (81) und Harriette Thompson (92), beides noch aktive (Halb-) Marathonläuferinnen.
Ich LIEBE deinen Humor, liebe Sabine. Tatsächlich fahre ich öfter S-Bahn und fühle mich dabei eher alt – oder besonders, denn die allermeisten in meiner Altersgruppe fahren anscheinend Auto.
dann empfehle ich Dir dringend die Besichtigung eines von mir beschriebenen Einfamilienhauses. Oder (im Beitrag nicht von mir erwähnt) einen Vortrag von Gerald Hüther, in dem er erklärt, wie die Gehirne der jüngeren Generation durch exzessiven Social-Media-Konsum schon gelitten haben. 😉
Solche schönen Komplimente wie Deines machen übrigens auch jung. Danke dafür!
Es grüßt sehr herzlich aus dem zurzeit altersgemäß gräulichen Dankelshausen
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Tolle Vorschläge. Bis auf Punkt 2 kann ich alles direkt umsetzen. Was mir noch einfällt:
Geh zu IKEA Mittagessen und setz dich in die Nähe der Kleinkinderecke, dann bist du glücklich, alt zu sein!
Geh stöbern in Mami-Blogs oder Blogs, wo es um schulische Belange geht. Du hast dann für den Rest deines Lebens etwas, wofür du dankbar sein kannst. Zumindest, wenn du keine Lehrerin bist.
Sprich mit alten Frauen, die dich inspirieren. Dann setzte alles daran, auch eine solche Frau zu werden.
Liebe Uli, vielen Dank für Deine Tipps – die definitiv schneller umzusetzen sind als der Job im rollenden Supermarkt. 😉 Mir fallen als Vorbilder spontan ein: Margarete Mitscherlich, Hildegard Hamm-Brücher, Nina Hagen, Ernestine Shepherd (mit 86 die wahrscheinlich älteste Bodybuilderin der Welt), Sigrid Eichner (81) und Harriette Thompson (92), beides noch aktive (Halb-) Marathonläuferinnen.
Da geht noch was für uns! 🙂
Legen wir los.
Ich LIEBE deinen Humor, liebe Sabine. Tatsächlich fahre ich öfter S-Bahn und fühle mich dabei eher alt – oder besonders, denn die allermeisten in meiner Altersgruppe fahren anscheinend Auto.
Herzliche Grüße aus dem bunten midlife-Universum
Korina
Liebe Korina,
dann empfehle ich Dir dringend die Besichtigung eines von mir beschriebenen Einfamilienhauses. Oder (im Beitrag nicht von mir erwähnt) einen Vortrag von Gerald Hüther, in dem er erklärt, wie die Gehirne der jüngeren Generation durch exzessiven Social-Media-Konsum schon gelitten haben. 😉
Solche schönen Komplimente wie Deines machen übrigens auch jung. Danke dafür!
Es grüßt sehr herzlich aus dem zurzeit altersgemäß gräulichen Dankelshausen
Sabine