Was ist eine Schweinehundeschule?

Das Bild zeigt ein selbstgezeichnetes Gesicht, bestehend aus einer Schweineschnauze, Hundeohren und einer Rute. Es soll den inneren Schweinehund darstellen.

Schweinehundeschule – Häh???

Noch bevor wir überhaupt angefangen haben, mault der innere Schweinehund schon vorsorglich los. „Das ist doch viel zu anstrengend!“, „Willst Du wirklich so einen Aufwand betreiben?“, „… und wenn es nicht klappt?“, „Hast Du denn nicht etwas viel Dringenderes zu tun?“ usw.

Ein schwarzweißer Hund liegt im Körbchen und hält sich eine Pfote über die Augen.

Hier zeigt das Frollein Frieda echtes Schweinehundverhalten: Ducken, verstecken, Nichtstun.

Scheinbar uneigennützig rät er uns, es uns bequem zu machen und alles beim Alten zu belassen. Und er fand bisher immer Mittel und Wege, seine (und damit unsere) Bequemlichkeit durchzusetzen.

Mein Schweinehund soll nicht in die Schule, er soll weg!

… und genau das ist der Punkt. Erstens können wir nichts „wegmachen“, was schon da ist.

Zweitens muss sich alles, was wir wie verrückt bekämpfen, genauso wild dagegen wehren.

Und drittens ist es doch besser fürs Karma, sich einen vermeintlichen Gegner zum Verbündeten zu machen, statt ihn niederzustrecken. Was wegen Erstens und Zweitens sowieso nicht funktionieren würde.

So wie es inzwischen glücklicherweise bei den meisten Hundetrainerinnen üblich ist, auf Augenhöhe mit den Tieren zu arbeiten (das ist natürlich bildlich gemeint, weil z.B. beim Rauhaardackel schwierig), will auch die Schweinehundeschule erreichen, dass der kleine Kerl gern mit uns gemeinsame Sache macht. Das schaffen wir aber nur, wenn sich alle Beteiligten dabei wohlfühlen.

Zum Wohlfühlen gehört Vertrauen. Also vertraue ich meinem kleinen Schweinehund, dass er mit seinem Tun eine positive Absicht verfolgt. Gleichzeitig darf er darauf vertrauen, dass ich mich mit ihm bespreche und seine Einwände berücksichtige.

By the way: Du darfst mir vertrauen, dass ich im Umgang mit inneren Schweinehunden, Persönlichkeitsentwicklung, Mindset und (innere) Kommunikation sehr viel Erfahrung habe.

Wie sieht der Lehrplan aus?

Wir erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Du den kleinen Kerl an die Leine nehmen oder ihn lehren kannst, „bei Fuß“ zu gehen. Ob Du endlich Deinen Keller aufräumen willst, Jahr für Jahr die Steuererklärung hinauszögerst, für eine Prüfung lernen musst oder Dir wünschst, einen schon länger schwelenden Konflikt anzusprechen: Mit prozess- und ressourcenorientierten Methoden arbeiten wir an Deinen Themen. Und hören dabei immer wieder auf die Bedenken Deines kleinen Schweinehundes. Denn der will schließlich auch nur, dass es Dir gut geht.

Das Bild zeigt ein selbstgezeichnetes Gesicht, bestehend aus einer Schweineschnauze, Hundeohren und einer Rute. Es soll den inneren Schweinehund darstellen.

So sieht der kleine Kerl in meiner Phantasie aus.

Dabei arbeiten wir mit verschiedenen Instrumenten aus dem NLP (NeuroLinguistischeProgrammierung) und gehen auf Phantasiereise. Vor allem aber nutzen wir Deine eigenen Erfahrungen. Schließlich ist es Dein Schweinehund! 😉

Zurzeit findet der Kurs „nur“ online, aber dafür zu jedem gewünschten Termin statt. Via Zoom und Telefon können wir uns trotzdem regelmäßig treffen und unsere Erfahrungen und eventuelle Tipps austauschen.

Und nach dem Kurs?

Aber auch am Ende des Kurses bist Du nicht allein. Wir besprechen in regelmäßigen Abständen, wie erfolgreich sich das Training des kleinen Kerlchens gestaltet. Und greifen notfalls ein, wenn er sich zu weit von Frauchen weg bewegt.

Mein Wunsch: Nach der Schweinehundeschule bleibt der Kontakt bestehen, und wir hören regelmäßig voneinander. Am hilfreichsten ist es, wenn sich eine ganze Gruppe von Frauen trifft. Denn wie bei unseren bepelzten Freunden hat auch der Schweinehund die Tendenz, immer mal wieder seine Grenzen zu verschieben – und dann ist es gut, wenn frau tatkräftige Unterstützung hat!

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5 Gedanken zu „Was ist eine Schweinehundeschule?“

  1. Liebe Sabine, du zeichnest und beschreibst so ein liebevolles Bild vom Schweinehund – den kann ich nur lieb haben 🙂 Ich teile deine Ansicht, dass die wirkungsvollste Strategie bei „Schweinehund-Attacken“ die Akzeptanz ist. Vielen Dank für diesen witzigen Einblick in ein Schweinehunde-Leben! Herzliche Grüße, Gudrun

    1. Liebe Gudrun, mein Schweinehund und ich schreiben Dir ein herzliches „Dankeschön!“ für Deinen Kommentar. Und wir sind der festen Überzeugung, dass wir neben der Akzeptanz „einfach nur“ die gute Absicht hinter dem Tun oder Denken entdecken müssen – und Schwupps! klappt es auch mit der internen Kommunikation. 😉

  2. Liebe Sabine! Den kleinen Schweinehund als Verbündeten zu gewinnen ist sicherlich eine super Sache! Dann ist man immerhin auch gleich zu zweit 😅😎 und da geht bekanntlich vieles leichter 😀

    1. Liebe Elisabeth, da hast Du vollkommen recht! Und dass ich nach der Schweinehundeschule quasi zu zweit unterwegs bin, ist ein sehr schöner Gedanke! 🙂

  3. Pingback: Verhandlungen mit dem inneren Schweinehund - meine 5 besten Tipps – 365 gute Tage

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