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Vom Business zur Seelenaufgabe: Das wird sich 2022 bei mir ändern

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„Business“… Klingt das in Deinen Ohren auch sehr geschäftsmäßig? Siehst Du vor Deinem inneren Auge auch die „klassische Businesslady“ in Kostüm, High Heels und mit einem Tablet unter dem Arm? 😉 Keine Ahnung, wie diese Vorstellung in meinen Kopf gelangt ist und es sich dort gemütlich gemacht hat. Jedenfalls verrate ich kein Geheimnis, wenn ich Dir sage: „Das bin ich nicht.“

Deshalb wenden wir uns jetzt gemeinsam ab vom Business und hin zu dem, was Du im Jahr 2022 von mir erwarten kannst. Denn Trauerbegleitung kann auf meiner Landkarte der Welt kein Business sein – es ist eine Seelenaufgabe.

Das ist auch der Grund, warum ich dieser Aufgabe mit all meiner Energie, Kraft, Liebe und einem offenen Herzen nachkommen werde. Um das tun zu können, werde ich einiges hinter mir lassen (Glaubenssätze, den zwar nicht gut bezahlten, aber „sicheren“ Job, das Multitasking) und mich auf das ausrichten, was ich für meinen Purpose, den Sinn und Zweck meines Tuns in diesem Leben halte.

1. Konzentration auf meine Seelenaufgabe

Allein dieses Vorhaben ist so groß für mich, dass es ganz oben stehen muss. Du findest es in meinem Jahresmotto „Die Trauer willkommen heißen“ und im Artikel zu meinem Seelenauftrag. Bei beiden kannst Du quasi an Deinen Fingern abzählen, ob ich mein eigenes Ziel auch konsequent verfolge.

Für eine multitaskende Scannerpersönlichkeit wie mich ist das eine echte Herausforderung. Trotzdem fühle ich, dass dies genau der richtige – und einzige – Weg ist, um meine große Vision ins reale Leben zu holen: Abschied und Trauer sollen (wieder) ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft einnehmen und zum Teil unserer Leben werden.

Deshalb spreche ich auch nicht mehr von einem „Business“, sondern von meiner Seelenaufgabe. Weil ich mir diese Aufgabe nicht gesucht oder irgendwie zurechtgebastelt habe, sondern weil sie mich gefunden hat. Und wenn das Leben Dir Deinen Weg mit einem riesigen Flutlicht beleuchtet, wäre es doch wenig sinnvoll, immer mal wieder rechts und links ins Gebüsch zu hüpfen. 😉

Ganz davon abgesehen sind es nicht die Kleinigkeiten, die uns zu unseren großen Zielen führen, oder?

2. Vernetzen – aber richtig!

Auch hier gilt es, meinen Fokus zu halten. Nicht aufteufelinkommraus Freundinnen in den sozialen Medien zu suchen, sondern das Gesetz der Anziehung nutzen: Wenn ich klar bin mit dem, was ich tue und das an den richtigen Stellen kommuniziere, werden wir uns finden.

Das geschieht schon und ist für Dich erkennbar daran, dass die Seite mit den Interviews zu Abschied und Trauer sich mit immer mehr wunderbaren Frauen füllt. Und „auf einmal“ stoße ich in den Sozialen Medien auf andere Trauerbegleiterinnen, denen ich im wahrsten Sinne des Wortes auf ihrem wertvollen Weg folgen kann:

  • So höre ich regelmäßig den Podcast von Christine Kempkes – die mir schon ein großes Stück des Weges voraus und ein wichtiges Vorbild für mich ist.
  • Bei Instagram bin ich auf „Die Grabrednerin“ Michaela Burch gestoßen und lese seitdem regelmäßig ihre nachdenkenswerten Posts.
  • Erst gestern bekam ich eine Mail von Inga Voss, einer weiteren Kollegin. Und ich gebe zu, dass es mich ein bisschen stolz macht, selbst gefunden worden zu sein… 😉

Außerdem werde ich mich natürlich vor Ort vernetzen: mit Therapeutinnen, Bestattungsinstituten und allen, die ebenfalls mit Abschied, Trauer und Tod zu tun haben. Denn je mehr Menschen darum bemüht sind, Dich als starke Frau in Trauer zu unterstützen, desto eher wird es gelingen, die Trauer wieder dahin zu holen, wohin sie gehört: in unser Leben. Neue Visitenkarten sind übrigens bereits in Arbeit. ✍?

3. Passende Ausbildung/en

Zurzeit absolviere ich an der Heilpraktikerschule von Isolde Richter eine Weiterbildung zur Trauerbegleiterin. Das war ein absoluter Glücksgriff! Ganz davon abgesehen, dass alles online stattfindet, was in der aktuellen Situation das Leben sehr erleichtert, habe ich mit der bzw. durch die Dozentin Savina Tilmann ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Obwohl mir aus meinen anderen (therapeutischen) Fortbildungen vieles bekannt ist: Vor allem die Haltung, die Savina vermittelt, ist für mich absolut erstrebenswert. Die meiste Zeit sitze ich vor meinem Laptop und nicke wie wild. 😉

Das hat mich zu dem Gedanken (zurück-) geführt, meinen diversen Aus- und Fortbildungen ein gemeinsames Zuhause zu geben: Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das ist also der nächste Schritt im Jahr 2022.

Außerdem wird mich ganz sicher das Team von Up-Lift durch dieses Jahr begleiten. Sie haben mir während der „Lichtjahr 2022“-Woche neue Wege und Denkweisen aufgezeigt. Der tiefe Wunsch danach, meinen neuen Weg konsequent zu gehen, ist während dieser Woche ge- und verstärkt worden.

Wenn ich am Wegesrand noch die eine oder andere Veranstaltung zu Online-Marketing, Kommunikation und Bloggen mit Plan sehe, werde ich sie gern mitnehmen – ohne mich zu verzetteln! 😉

Ein Portrait von Sabine Scholze vor einem aufgeklappten Laptop - jetzt geht es vom Business zur Seelenaufgabe.

4. Ich. Schreibe. Ein. Buch!

Die Überschrift ist nicht ganz korrekt. Denn eigentlich sind es zwei Bücher. Eines ist allerdings schon fast fertig.

Über die geplante Veröffentlichung der 2. Auflage von „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ fast genau 10 Jahre nach dem Erscheinen der ersten habe ich bereits in einem meiner Briefe geschrieben. Auch wenn es auf den ersten Blick nichts mit meiner Seelenaufgabe zu tun hat – es ist neben einem Herzensprojekt auch ein Andenken an meinen Liebsten. Denn er hat mich zu nicht nur einer der neuen Geschichten darin inspiriert.

Das zweite Buch, das ich noch in diesem Jahr veröffentlichen will, ist noch in meinem Kopf, aber auch schon zu Teilen auf der Aufnahmeapp. Der Arbeitstitel lautet: „Briefe an den Liebsten“. Es geht um Abschied, Trauer (-prozesse) und den Umgang damit.

5. Die Facebook-Gruppe

Noch im ersten Quartal dieses Jahres werde ich eine Facebook-Gruppe zum Thema „Abschied und Trauer“ gründen und zunächst sehr eng begleiten. Es gibt zwar schon einige „Trauergruppen“, doch mein Gefühl sagt mir, dass es erstens gar nicht genug sein können und zweitens die starke Frau in Trauer dort eine ganz eigene Heimat finden darf – mit ihren Themen, Gedanken, Gefühlen, Herausforderungen…

„Teilen hilft Heilen“ – diese Erfahrung habe ich schon sehr häufig machen dürfen. Allein dadurch, dass ich das, was mich gerade umtreibt, mit-teilen kann, fühlt es sich schon etwas leichter an.

Worum es mir allerdings nicht geht: RatSCHLÄGE. Stattdessen wünsche ich mir einen wertschätzenden und bewertungsfreien Austausch.

Das große „C“ und seine Auswirkungen werden uns wahrscheinlich auch im Jahr 2022 weiter begleiten. Aber falls es zu irgendeinem Zeitpunkt dieses Jahres möglich sein wird, sich ohne irgendwelche Einschränkungen zu treffen und dabei das ganze Gesicht zu zeigen, möchte ich auch eine „reale“ Gruppe ins Leben rufen.

6. Von der Einzelstunde zum Paket

Da erfahrungsgemäß 60 oder 90 Minuten nicht reichen, um einen Trauerprozess zu begleiten, werde ich mehrere Pakete „schnüren“, aus denen Du das für Dich Richtige und Passende auswählen kannst. Wie oft vereinbaren wir einen Termin, um uns etwas Gutes zu tun, den wir dann wieder absagen müssen, weil irgendetwas dazwischenkommt? Darin, unsere eigenen Bedürfnisse nach hinten zu schieben, sind wir Frauen ja ziemlich gut…

Deshalb bin ich sicher, dass ein Angebot für eine Begleitung über einen längeren Zeitraum, nach Deinen Bedürfnissen zusammengestellt, Dich besser unterstützen kann als ein Stündchen alle zwei oder drei Wochen.

Am besten schaust Du regelmäßig auf der Website vorbei oder trägst Dich in meine Abonnentinnenliste ein. Dort erfährst Du garantiert alles als Erste.

… und trotzdem leben!

Hier kannst Du meinen Trost- & Mutmach-Letter mit sehr persönlichen Gedanken, Geschichten und Tipps abonnieren.

Auch wenn Du es Dir im Moment noch nicht vorstellen kannst – es wird gute Zeiten geben.

Bis dahin bin ich gern an Deiner Seite.

Deine Privatspäre ist geschützt! Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung.

Sabine Scholze hält einen Laptop im Arm und lächelt.

Abenteuer 2022 – und los geht’s!

Jetzt freue ich mich darauf, sehr viel anders und vieles besser zu machen. Natürlich bin ich auch sehr aufgeregt und habe ein bisschen „Angst vor meiner eigenen Courage“. Das hat meine Mutter oft gesagt, wenn mich besonders forsch fand. 😉 Was sie noch gesagt hat: „Da, wo die Angst ist, geht es längs.“

Wenn es also nach dem „Angst-Faktor“ geht, bin ich auf dem richtigen Weg. Wenn Du ein Stückchen mitkommst, geht es bestimmt besser. Denn Unterstützung ist niemals nur einseitig.

15 Gedanken zu „Vom Business zur Seelenaufgabe: Das wird sich 2022 bei mir ändern“

  1. Avatar of Barbara-Mira

    Liebe Powerfrau Sabine, was für ein schöner Artikel. Ich freue mich, dass sich deine Seelenaufgabe mit Ausbildungen und deinen Netzerk so schön verdichtet. Auf dein, sich zum Besten veränderndes Business 😉

  2. Avatar of Susanne

    Liebe Sabine, ich mag Deinen Artikel sehr. Du schreibst so ehrlich und klar von Deinem Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt, da spüre ich richtig, dass Du mit so viel Kraft auf Deinem Weg bist. Und wie Du beschreibst, was Deine Seelenaufgabe ist und der Begriff „Business“ da nicht so passend ist…das geht mir in meinem Bereich ganz genauso. Alles Liebe, Susanne

    1. Avatar of Sabine Scholze

      Liebe Susanne, vielen Dank für Deine Bestätigung! Du glaubst gar nicht, wie wichtig mir das besonders zurzeit ist. Und dass Deine Aufgabe ebenfalls kein „Business“ sein kann, erschließt sich schon beim ersten Blick auf Deine Seite.

      Es ist einfach schön, dass wir uns alle gerade finden! 🙂

      Herzlichst, Sabine

  3. Avatar of Ulrike

    Liebe Sabine, es freut mich wirklich sehr für dich, dass du mit so viel Freude und Aktivität deinem Leben so viele Richtungen gibst und dich auf den Weg machst…auf DEINEN Weg zu deiner Seelenaufgabe. Es ist nicht immer der gerade Weg, der das Leben bereichert, sondern die vielen kleinen „Um“ Wege..mit Freude und Traurigkeit, mit Energie und Müdigkeit mit up and downs, mit lieben Menschen im Herzen.Sie führen dich zu so vielen schönen und wertvollen Lebens- Schätze! Behalt deinen Mut Neues zu leben und zu lernen…Herzlichst Ulrike

  4. Avatar of Veronika

    Liebe Sabine, wie so oft schwingen wir ähnlich. Ich bin schon soooo gespannt auf dein 2022. Und holla, ein weiteres Buch? Auf das freu ich mich ganz besonders.
    Punkt 2 zum Vernetzen hat mir gleich wieder Anstoß gegeben, das nicht immer so auf die Seite zu schieben.
    Und ja, Angst als Wegweiser seh ich auch so. Übrigens auch alle anderen Emotionen 🙂
    Wie immer: Danke für dein Sein, dein Tun und deine Unterstützung Trauernder.

  5. Avatar of Shivani

    Liebe Sabine,
    deine Zeilen haben mich berührt und ich wünsche dir, dass deine Worte ganz viele Menschen aufbauen dürfen.
    Du erinnerst mich an meine Zeit, als ich als Psychoonkologin in der Klinik gearbeitet habe. Da begegnet einem so viel echtes Leben – das ist dann in diesen Situationen keine Maske mehr, die Menschen sind ganz echt. Das ist die positive Seite von diesen schweren Stunden.
    Und du erinnerst mich, dass auch ich mich unbedingt vernetzen möchte. Das ist soooooo unendlich wertvoll, echte, tiefe Kontakte zu haben.
    Viele Grüße aus Südfrankreich

    1. Avatar of Sabine Scholze

      Liebe Shivani, vielen Dank für Deinen schönen Kommentar! Glücklicherweise funktioniert die Vernetzung inzwischen sehr gut online; meine liebsten und wichtigsten Kontakte pflege ich zurzeit zu ca. 90% via Zoom, Telefon, Messenger… Und ich freue mich sehr, jetzt auch eine interessante und feinfühlige Leserin mit großem „Vernetzungspotenzial“ in Südfrankreich zu wissen!

      Herzlichst, Sabine

    1. Avatar of Sabine Scholze

      Liebe Jessica, vielen Dank für Deinen schönen und bestätigenden Kommentar! Ich bin sehr dankbar, dass es noch Rudimente der deutschen Sprache im Business gibt 😉 und nenne das, was ich tue, einfach weiter „Seelenaufgabe“.

      Ebenfalls sehr herzlich grüßt

      Sabine

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