Wer bin ich?

Liebe Leserin, lieber Leser!

Kennen Sie diesen Stoßseufzer beim morgendlichen Blick in den Spiegel? Sagen Sie sich auch „Sch…, bin ich alt/schwabbelig/fett/Selbstbeschimpfung Ihrer Wahl!“?

Fragen Sie sich manchmal, ob Sie noch ganz richtig im Kopf sind, wenn es Ihnen wieder nicht gelingt, länger als ein paar Sekunden bei einem Gedanken zu bleiben?

Fühlen Sie sich wie ein Alien, weil Sie die Party schrecklich, die Menschen zu laut und zu parfümiert und die Gespräche zu oberflächlich finden?

Denken Sie sich mit Ende Dreißig immer noch, dass Sie alles Mögliche tun könnten, wenn Sie nur endlich wüssten, was Sie wollen?

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, für Ihre Umgebung zu schnell zu sein?

Dann sind Sie hier richtig!

Ich turne mich in regelmäßigen Abständen durch neue Trainingspläne, taumele halb verhungert und deswegen sehr schlecht gelaunt zwischen unterschiedlichen Ernährungskonzepten, sage mir immer wieder, dass ich so, wie ich bin, völlig in Ordnung bin – und suche trotzdem weiter wie eine Blöde nach dem allgemeingültigen Weg zu körperlicher Perfektion und absoluter Leistungsfähigkeit. Was mich zutiefst frustriert, weil ich ja nett mit mir sein will, statt albernen Schönheitsidealen und Superfrauvorbildern hinterher zu rennen.

Was will ich werden, wenn ich groß bin?

Beruflich konnte ich mich nie entscheiden zwischen Wirtschaftswissenschaften, Archäologie oder Kunstgeschichte, Vermögensberatung oder Taxifahren, öffentlichem Dienst oder Freiberuflerdasein. Im Privaten schwankte ich zwischen Single oder Beziehung, Hund oder Katze, Fahrrad oder Auto, Laufen oder Muskelbude. Habe mich deswegen manchmal einsam gefühlt. Alle anderen schienen ihren Weg genau zu kennen und im Gegensatz zu mir auch schnurstracks zu gehen.

Und während viele Wegbegleiter Karriere, Kinder und Einfamilienhaus ihr Eigen nannten, hatte ich mit Mitte vierzig immer noch nicht das Gefühl, angekommen zu sein. Wie auch? Ich hatte ja keine Ahnung, wo ich hinwollte!

Hochsensibilität, Vielbegabung und Multiscanner

Ich lese mehrere Bücher gleichzeitig und werde von all den Themen, die mich interessieren, ganz wuschig im Kopf.

Frage mich immer wieder, warum so selten jemand meinen Gedankensprüngen folgen kann oder will.

Partys, größere Menschenansammlungen und Familienfeiern kann ich nur sternhagelvoll ertragen. Ich trinke aber keinen Alkohol… Und fühle mich zwischen all den lustigen Menschen wieder sehr … genau: einsam. Einsamer übrigens, als ich mich allein fühlen könnte.

Irgendwann sprang mich ein Buch an: „Die Berufung für Hochsensible“ von Luca Rohleder. Das habe ich verschlungen. Gleich danach fand mich „Ich denke zuviel“ von Christel Petitcollin.  So ging es weiter, und inzwischen habe ich herausgefunden, dass ca. 15% der Menschen hochsensible, mental hocheffiziente und deswegen in den unterschiedlichsten Ausprägungen hoch- oder vielbegabte Persönlichkeiten sind. Sehr häufig steckt unter diesem Dach auch noch ein kreatives Multitalent.

Nachdem ich erkannt hatte, dass ich über einige dieser Ausprägungen verfüge, konnte ich auf einmal viel besser mit meinen vermeintlichen Fehlern umgehen. Denn ich hatte keine Macken, sondern Fähigkeiten, die viel zu lange unentdeckt in mir schlummerten – und mir deshalb das Gefühl gaben, „irgendwie falsch“ zu sein.

Was hat das mit Ihnen und meinem Coaching-Angebot zu tun?

Die Beschäftigung mit diesen Themen hat nicht dazu geführt, dass ich sofort in inniger Selbstliebe entbrannt bin und fortan alles großartig fand, was ich so tue. Aber ich bin inzwischen netter mit mir. Nehme mir Pausen, wenn ich sie brauche. Schlafe genug. Esse ordentlich, aber nicht mehr so zwanghaft. Laufe mit Spaß statt für eine persönliche Bestzeit. Außerdem habe ich mich entschlossen, neben dem Coaching eine Arbeit zu tun, die mich erdet. Deswegen arbeite ich als Backwarenchauffeurin: Frühmorgens fahre ich die besten Bäckererzeugnisse der Region spazieren. Im Sommer beliefere ich Eisdielen im Radius von 400 Kilometern mit allem, was es zum Eisglück braucht. Fahren und Schlepperei tun mir gut, und nach Feierabend muss ich über nichts nachdenken, wenn ich nicht will.

Außerdem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es eine Unverschämtheit dem Leben gegenüber wäre, wenn ich diese Fähigkeiten nicht nutze – unter anderem, um Sie dabei zu unterstützen, netter und entspannter mit sich zu sein und Ziele zu erreichen, die für Sie und nicht irgendjemand anderes wichtig sind. Kurz: Sie bis zu dem Moment begleiten, an dem Sie genau das Leben führen, das Sie wollen, ohne sich dauernd Gedanken darüber zu machen, ob Sie das auch dürfen.

Warum auch noch ein Newsletter?

Wenn Sie sich gerade beim Nicken ertappen, abonnieren Sie meinen Newsletter. Damit katapultieren Sie sich in den Kreis derer, die lieber Spaß haben statt sich über sich selbst und andere zu ärgern, erhalten exklusive Tipps, wie Sie ohne ständige Selbstoptimierung zufrieden sein können und dürfen an meinem streng geheimen Wissen über den Sinn des Lebens teilhaben.

Letzteres ist natürlich Quatsch. Aber ernsthaft: Ich bin einige Wege gegangen, die irre anstrengend waren, habe mir dabei einige Schrammen und Beulen geholt und wäre gern an Ihrer Seite, damit Ihr Weg etwas leichter begehbar und weniger steil wird. Anstrengen müssen Sie sich trotzdem – aber das kann ja auch viel Spaß machen.

Außerdem erhalten Sie als Newsletter-Abonnent/in ein Dankeschön: Einen ersten aussagekräftigen und garantiert hilfreichen Auszug aus meinem E-Book „Jetzt isses aber gut!“

Wenn das nicht genügend Gründe sind, sich genau jetzt hier unten einzutragen!