Zum Inhalt springen

Mein Seelenauftrag: … und trotzdem leben!

Ein Foto von Sabine Scholze mit dem Untertitel: "... und trotzdem leben!" - ihrem Seelenauftrag

„… und trotzdem leben!“ Möglicherweise fragst Du Dich: Was hat sie nur immer mit diesem Satz? Was ist überhaupt ein Seelenauftrag? Warum ausgerechnet „… und trotzdem leben!“? Wie ist sie darauf gekommen? Woran werde ich merken, dass sie ihren Seelenauftrag auch umsetzt?

Hier ist meine Antwort auf Deine (möglichen) Fragen:

Was ist ein Seelenauftrag?

In meinem Monatsrückblick auf den November 2021 hatte ich schon von meinem Wunsch nach einer vollständigen Neuorientierung – und vor allem Fokussierung auf nur noch eine Sache – berichtet. Und beschrieben, wie mich dieser Wunsch zu meinem Unterstützungsangebot „Trauerbegleitung“ gebracht hat.

Ende November hatte sich das so angefühlt, als ob „eine Idee aufploppt“. Aber das greift zu kurz. Nichts springt uns einfach so ins Gehirn, was nicht bereits irgendwie in uns angelegt war. Zum Beispiel als Seelenauftrag. Wenn Du übrigens nach diesem Stichwort suchst, findest Du eine Menge Literatur, Videos, Angebote, Artikel und vieles mehr. Das war mir allerdings vorher nicht bewusst.

Anfang dieser Woche hat mich eine Mentorin quasi zu meinem Seelenauftrag geführt. Im Grunde hat sie nichts weiter getan als mir ein paar Fragen zu stellen, die mich aus meiner sehr verkopften Gedankenwelt geholt und dreißig Zentimeter tiefer, zu meinem Herzen, geschickt haben. Ich saß mit geschlossenen Augen vor meinem Laptop, auf einmal keine Geschichte auf den Lippen, sondern klare Bilder vor dem inneren Auge, die Tränen liefen, als wollten sie ein Staubecken füllen. „Auf einmal“ war alles klar: Ich will diejenige sein, die an Deiner Seite ist, wenn Du eine Gefährtin brauchst. Die Dich bei oder nach einem Abschied begleitet.

Das Foto zeigt Hekate aus dem "Daughters of the Moon"-Tarot - als Sinnbild für meinen Seelenauftrag.
Hekate aus dem Tarotdeck „Daughters of the Moon“. Sie ist die griechische Göttin der Nacht und der Unterwelt – und Mittlerin zwischen den Reichen der Lebenden und der Toten.

Die Tränen liefen während des ganzen Gesprächs und noch eine Weile danach. Nicht nur das ist für mich ein Zeichen, dass ich auf genau dem Weg bin, den das Leben für mich vorgesehen hat. Also bitte ich die unendliche Dame sehr herzlich darum, mir jetzt noch mindestens 30 Jahre zu schenken, damit ich alles schaffe, was auf diesem Weg zu tun ist.

„… und trotzdem (leben!)“ ist schon lange mein Motto

Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, erscheint das Motto „… und trotzdem leben!“ immer wieder. Und mit jedem Gespräch, jedem Artikel, jedem Webinar bekommt dieser Satz immer mehr „Futter“.

„… und trotzdem!“ – das habe ich als kleines Mädchen immer gesagt, wenn mir jemand etwas verboten hat und ich nicht einsehen konnte, warum. So hat meine Mutter mir einmal den Rat gegeben, nach dem Abendessen nicht mehr zum Spielen nach draußen zu gehen. Ich habe mir „… aber trotzdem!“ gesagt und bin rausgegangen. Da war es dunkel, gruselig und niemand zum Spielen mehr da. In diesem Fall hat mir mein „Trotzdem“ eine wichtige Erkenntnis gebracht: „Manchmal hat Mutti Recht.“ 😉

„… und trotzdem!“ heißt für mich, dass ich mich nicht von irgendwelchen Umständen bremsen lasse – oder wenn, dann nur kurz. „… und trotzdem leben!“ ist meine Antwort an die Umstände. Weil eines meiner weiblichen Vorbilder Vazquez aus „Alien 2“ ist, darf es auch durchaus als Kampfschrei verstanden werden.

Allerdings kämpfe ich nicht gegen das Leben. Das macht in meinen Augen keinen Sinn. Denn das Leben meint es gut mit mir und ich bin der festen Überzeugung, dass es für alles, was es mir beschert, einen guten Grund hat. Die Tatsache, dass sich dieser Grund mir noch nicht erschließt, heißt nicht, dass es ihn nicht gibt.

Ich kämpfe gegen das Aufgeben. Denn das will das Leben nicht, auch wenn es mir manchmal Geschenke macht, die für mich als solche sehr schwer erkennbar sind: Der Tod meines Mannes war so ein „Geschenk“. Trotzdem konnte ich noch an seinem Todestag mit Überzeugung sagen: „Das Leben ist fair!“ Aufgeben war zu keinem Zeitpunkt eine Option.

Mein Wunsch ist es, dass auch Du zu irgendeinem Zeitpunkt nach einem Abschied sagen kannst: „Ja, ich lebe trotzdem!“

Dient diese Entscheidung meinem Seelenauftrag?

Das ist die Frage, die ich mir ab jetzt regelmäßig stellen werde. Ich bin nämlich unglaublich gut im Verzetteln, Daddeln, Multitasken und Abschweifen. Darin habe ich es während der letzten Jahrzehnte zur Meisterschaft gebracht. Jetzt ist Zeit für Fokussierung. Mich auf eine Sache konzentrieren: meinen Seelenauftrag. Und der lautet eben nicht: „Mach jeden Tag ein bisschen was von irgendwas.“, sondern „Begleite die starke Frau in Trauer bei ihrem Prozess und hole die Trauer in die Mitte der Gesellschaft“. Das macht frau nicht „so nebenbei“. 😉

Woran wirst Du erkennen, dass ich für Dich meinem Seelenauftrag nachkomme?

  • Du wirst an meinen Artikeln und meinen Aktivitäten bei Social Media sehen, dass ich immer tiefer in das Thema „Trauerbegleitung“ eintauche – und Dich dabei mitnehme, wenn Du möchtest.
  • Du wirst anhand der Interviewreihe zu Abschied und Tod feststellen, dass es immer mehr Frauen werden, denen dieses Thema am Herzen liegt. Wir finden uns nämlich gerade. 🙂
  • Mein Angebot an Dich wird immer klarer und konkreter. Auch das kannst Du hier mit verfolgen.
  • Du wirst noch in diesem Jahr einen Podcast von mir abonnieren können.
  • Eine Facebookgruppe, in der Du Dich mit anderen in einem geschützten Raum austauschen kannst, ist noch für das erste Quartal 2022 geplant.

Und sonst nichts mehr?

Falls Du Dich anhand dieser Aufzählung jetzt fragst, ob ich das Frollein Frieda einer Hundesitterin überlasse, Schreiben, Fotografieren und Laufen einstelle: Das ist definitiv nicht der Plan. Ich werde auch weiterhin für Frieda übersetzen, an der einen oder anderen Challenge teilnehmen und die Welt um mich herum schreibend und fotografierend dokumentieren. Und pünktlich zum 8. März 2022 wirst Du die komplett überarbeitete und absolut lesenswerte Neuauflage von „Frauen denken. Männer nicht. Denken Frauen.“ kaufen können.

Denn „meinem Seelenauftrag nachkommen“ bedeutet auch, dass ich gut für mich sorge und in meiner Kraft bleibe. Dazu brauche ich alles, was ich gerade aufgezählt habe. Deshalb läuft das auch nicht unter „Verzettteln“. 😉

Aber – und hier ist ein Jobangebot für Dich: Wenn Du das Gefühl hast, dass ich von meinem Weg abkomme, sag oder schreib Bescheid! Denn Du bist diejenige, die ich mit meiner Seelenaufgabe erreichen und unterstützen will. Je mehr ich von Dir weiß, desto besser kann ich das tun.

Ein guter Einstieg könnten meine regelmäßigen Briefe an Dich sein.

… und trotzdem leben!

Hier kannst Du meinen Mutmach-Letter mit sehr persönlichen Gedanken, Geschichten und Tipps abonnieren.

Auch wenn Du es Dir im Moment noch nicht vorstellen kannst – es wird gute Zeiten geben.

Bis dahin bin ich gern an Deiner Seite.

Deine Privatspäre ist geschützt! Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung.

Sabine Scholze hält einen Laptop im Arm und lächelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

close

Du magst meine Website?
Hier kannst Du sie teilen! :)